Die Aktie von Valero Energy hat ein neues Allzeithoch erklommen. Der Titel des US-Raffinerie-Konzerns stieg auf 194,44 US-Dollar und durchbrach damit die bisherige 52-Wochen-Bestmarke von 194,35 US-Dollar. Auslöser der Rally: überraschend starke Quartalszahlen, die die Erwartungen der Analysten deutlich übertrafen.
Im vierten Quartal schnellte der Gewinn auf 1,13 Milliarden US-Dollar hoch – ein gewaltiger Sprung gegenüber den mageren 281 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie kletterte von 0,88 auf 3,73 US-Dollar. Bereinigt erreichte Valero sogar 3,82 US-Dollar je Anteilsschein, während Analysten lediglich 3,27 US-Dollar auf dem Zettel hatten. Die Überraschung war perfekt.
Raffineriemargen treiben das Geschäft
Was steckt hinter diesem beeindruckenden Zahlenwerk? Das operative Ergebnis der Raffineriesparte schoss auf 1,7 Milliarden US-Dollar – ein Vielfaches der 437 Millionen US-Dollar aus dem Vorjahresquartal. Verbesserte Raffineriemargen in nahezu allen Regionen machten den Unterschied. Der Konzern profitierte von günstigen Marktbedingungen im Raffineriesektor und konnte seine Anlagen offenbar äußerst effizient auslasten.
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Bemerkenswert: Trotz des Gewinnsprungs gingen die Umsätze leicht zurück. Valero erlöste 30,37 Milliarden US-Dollar gegenüber 30,76 Milliarden US-Dollar im Vorjahr – ein Minus von 1,2 Prozent. Die deutlich höhere Profitabilität bei gleichzeitig rückläufigen Erlösen zeigt, dass hier vor allem die Margen die Musik spielen.
Jahresperformance überzeugt Investoren
Mit einer Marktkapitalisierung von 57,76 Milliarden US-Dollar gehört Valero zu den Schwergewichten im Energiesektor. Die Aktie legte im vergangenen Jahr um satte 39,34 Prozent zu, allein in den letzten sechs Monaten betrug das Plus 28,99 Prozent. Im vorbörslichen Handel am Tag der Zahlenveröffentlichung kletterte der Kurs um weitere 1,94 Prozent auf 187,50 US-Dollar.
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Analysten zeigen sich gespalten: Die Kursziele reichen von 144 bis 220 US-Dollar. Immerhin haben elf Analysten ihre Gewinnerwartungen zuletzt nach oben korrigiert. Das Unternehmen schüttet seit 38 Jahren ununterbrochen Dividenden aus, aktuell liegt die Rendite bei 2,61 Prozent. Mit einem KGV von 38,51 ist die Aktie allerdings nicht mehr günstig bewertet – manche Experten sehen den Titel bereits als leicht überbewertet an.
Die Frage bleibt: Können die Raffineriemargen auf diesem Niveau gehalten werden, oder war das vierte Quartal eine Ausnahme?
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