Valeura Energy schloss das Jahr 2025 mit einer beeindruckenden Finanzposition ab: 305,7 Millionen US-Dollar Cash – völlig schuldenfrei. Ein neuer Höchstwert für das kanadische Öl- und Gasunternehmen mit Fokus auf Thailand und die Türkei. Doch für 2026 zeichnet sich eine Produktionsdelle ab. Wie passt das zusammen?
Im vierten Quartal 2025 förderte Valeura durchschnittlich 24.721 Barrel Öl pro Tag, was das Gesamtjahr auf 23.242 Barrel täglich brachte – ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber 2024. Verkauft wurden im Schlussquartal 2,523 Millionen Barrel zu einem Durchschnittspreis von 64 US-Dollar je Barrel, was Einnahmen von 161,4 Millionen Dollar generierte. Aufs Jahr gerechnet standen 594,4 Millionen Dollar in den Büchern.
Bohrerfolge steigern Output kurzfristig
Das Bohrkampagne im Block B5/27 im Golf von Thailand war ein voller Erfolg: Neun Produktionsbohrungen an den Feldern Jasmine und Ban Yen – allesamt erfolgreich. Die tägliche Förderung in diesem Block kletterte von 7.300 auf 8.600 Barrel. Ein technisches Highlight: Die Bohrung JSB-28ST2H erreichte mit 3.875 Fuß die längste horizontale Strecke, die jemals im Golf von Thailand gebohrt wurde.
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Valeuras technische Innovationen zahlen sich aus. Autonome Zuflussregelungssysteme reduzieren den Anteil unerwünschter Flüssigkeiten im Bohrloch. Zwei Bohrungen nutzten bereits existierende flache Bohrlochsektionen, was Zeit und Kosten spart.
Produktion 2026: Geplante Atempause
Für 2026 prognostiziert Valeura eine durchschnittliche Förderung von 21.000 Barrel täglich – ein Rückgang um rund 2.200 Barrel im Vergleich zu 2025. CEO Dr. Sean Guest bezeichnet dies als „Delle vor dem Anlauf“ der Wassana-Feldentwicklung, die im zweiten Quartal 2027 erste Produktion liefern soll.
Das Investitionsprogramm für 2026 sieht Ausgaben von 185 Millionen Dollar vor, wovon 70 Millionen in die Fertigstellung der neuen Zentralverarbeitungsplattform für Wassana fließen. Der Bau liegt mit 45 Prozent Fertigstellung vor dem Zeitplan und im Budgetrahmen. 16 Entwicklungs- und Bewertungsbohrungen sind an den Feldern Jasmine, Nong Yao und Manora geplant.
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Umweltbilanz verbessert sich deutlich
Die Treibhausgasintensität sank 2025 um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit der Übernahme des Thailand-Portfolios 2023 beträgt die Reduktion insgesamt 30 Prozent. Die Betriebskosten sollen 2026 mit 205 Millionen Dollar auf dem niedrigsten Niveau seit Betriebsübernahme in Thailand landen.
Türkei-Projekt zeigt erste Erfolge
Am Devepinar-1-Brunnen im türkischen Thrakien-Becken produziert Betriebspartner Transatlantic Petroleum seit über drei Wochen kontinuierlich Gas. Das Unternehmen installiert nun Produktionsrohre für einen längerfristigen Test. Nach Erfüllung der Bedingungen steht Transatlantic ein 50-prozentiger Anteil am westlichen Landabschnitt zu, während Valeura 31,5 Prozent behält.
Die Zusammenarbeit mit PTT Exploration and Production an den Blöcken G1/65 und G3/65 im Golf von Thailand läuft ebenfalls. Valeura strebt einen 40-prozentigen Anteil an – eine endgültige Genehmigung wird nach den thailändischen Wahlen im ersten Quartal 2026 erwartet. Die Ergebnisse der Reservenbewertung per 31. Dezember 2025 sollen Mitte Februar veröffentlicht werden.
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