Der Impfstoffentwickler kämpft weiterhin mit den Nachwehen seiner jüngsten klinischen Daten. Obwohl das Management und Partner Pfizer die Phase-3-Ergebnisse zum Lyme-Borreliose-Kandidaten VLA15 in der Kommunikation verteidigen, hat das Verfehlen des primären Endpunkts eine drastische Neubewertung an der Börse ausgelöst. Nun sucht das Papier nach einem tragfähigen Fundament.
Statistische Hürde und massiver Kursverlust
Verantwortlich für den erheblichen Abwärtsdruck der vergangenen Wochen ist eine unerwartet geringe Inzidenz von Krankheitsfällen in der Studienpopulation der „VALOR“-Studie. Diese statistische Verzerrung führte dazu, dass das eigentliche Studienziel formal verfehlt wurde. Ein Kursverlust von fast 43 Prozent auf 30-Tage-Sicht illustriert, wie empfindlich der Markt auf diese unerfüllten Erwartungen reagiert hat.
Am gestrigen Mittwoch gelang der Aktie zumindest ein erster Stabilisierungsversuch. Gestützt von einem geopolitisch bedingt freundlicheren Gesamtmarkt schloss das Papier bei 2,76 Euro. Charttechnisch bleibt die Lage allerdings stark angespannt. Mit einem Abstand von über 30 Prozent zur wichtigen 200-Tage-Linie, die aktuell bei 3,97 Euro verläuft, ist der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin intakt.
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Der Blick richtet sich auf neue Daten
Neben der detaillierten Aufarbeitung der Borreliose-Studie rückt nun die restliche Pipeline in den Vordergrund. Zur Jahresmitte plant das Unternehmen die Veröffentlichung erster Phase-2-Ergebnisse für den Shigellen-Impfstoffkandidaten S4V2.
Bereits am 15. April 2026 präsentiert sich das Management auf der Van Lanschot Kempen Life Sciences Conference in Amsterdam. Dort erwarten Marktbeobachter konkrete Aussagen zur weiteren Strategie mit VLA15 sowie ein Update zur finanziellen Aufstellung, nachdem die liquiden Mittel zum Jahreswechsel bei knapp 110 Millionen Euro lagen.
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