Ein Minus von gut 31 Prozent seit Jahresbeginn spricht eine klare Sprache. Die Valneva-Aktie steht massiv unter Druck. Aktuell notiert das Papier bei 2,64 Euro. Der Grund für die Talfahrt liegt in den jüngsten Studiendaten. Das Impfstoffprogramm gegen Borreliose mit Partner Pfizer verfehlte das primäre Studienziel. Das Management gibt trotzdem nicht auf.
Der steinige Weg zur FDA
Die Phase-3-Studie lieferte im März gemischte Ergebnisse. Der Impfstoffkandidat zeigte zwar eine Wirksamkeit von über 70 Prozent. Die Forscher verzeichneten aber zu wenige Krankheitsfälle in der Testgruppe. Dadurch scheiterte der statistische Hauptnachweis.
Der Weg zur Zulassung läuft indes weiter. Valneva-Chef Thomas Lingelbach plant den FDA-Antrag für das zweite Halbjahr 2026. Er stützt sich dabei auf Aussagen von Pfizer. Lingelbach betrachtet den weiteren Prozess als Verhandlungssache. Er will die US-Behörde mit der Gesamtheit der Daten überzeugen.
Analysten passen Erwartungen an
Die Wall Street reagiert auf die neuen Vorzeichen. Guggenheim senkte das Kursziel auf 11 US-Dollar. Die Analysten raten aber weiterhin zum Kauf. Sie reduzierten die Erfolgswahrscheinlichkeit für den Borreliose-Impfstoff leicht.
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Für Valneva steht viel auf dem Spiel. Eine Zulassung bringt kurzfristige Meilensteinzahlungen von 143 Millionen US-Dollar. Hinzu kommen prozentual zweistellige Beteiligungen am Umsatz. Weitere 100 Millionen US-Dollar fließen bei zusätzlichen Erfolgen.
Nächste Termine im Blick
Neben dem Pfizer-Projekt arbeiten die Franzosen an einem Impfstoff gegen Shigellen. Hier stehen im Jahr 2026 wichtige Studiendaten an. Kurzfristig rückt jedoch das operative Geschäft in den Fokus. Am 7. Mai präsentiert das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal.
Die hohe Volatilität der Aktie dürfte anhalten. Sie liegt aktuell bei über 108 Prozent. Ein klares Bild der finanziellen Lage liefert der kommende Quartalsbericht. Am 1. Juni folgt dann die Hauptversammlung. Dort muss sich der Vorstand den Fragen der Aktionäre stellen.
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