VanEck Gold Miners ETF: Newmont schlägt mit $2.90 um 33%

Newmont überrascht mit starkem Gewinnsprung dank hohem Goldpreis. Der VanEck Gold Miners ETF profitiert trotz operativer Herausforderungen.

VanEck Gold Miners ETF Aktie
Kurz & knapp:
  • Newmont übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Gewinnsprung durch gestiegenen Goldpreis
  • Produktionsausfall in australischer Mine
  • ETF nahe 52-Wochen-Hoch trotz Rücksetzer

Weniger Gold gefördert, aber massiv mehr verdient. Bei Newmont zeigt sich aktuell die enorme Hebelwirkung im Bergbausektor. Das treibt auch den VanEck Gold Miners ETF an.

Der Branchenriese Newmont übertraf zum Jahresauftakt alle Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang auf 2,90 US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld lediglich Werte um 2,20 US-Dollar prognostiziert.

Auch der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um fast 46 Prozent auf 7,31 Milliarden US-Dollar. Dieser Gewinnsprung resultiert fast ausschließlich aus dem gestiegenen Goldpreis.

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Die tatsächliche Produktionsmenge sank im selben Zeitraum. Dennoch förderte Newmont mit 1,3 Millionen Unzen mehr als vom Markt befürchtet. Die Folge: Ein enormer operativer Hebel. Steigende Rohstoffpreise schlagen bei den großen Minenbetreibern überproportional auf den Nettogewinn durch.

Operative Hürden und ein historisches Setup

Ganz reibungslos läuft der Betrieb allerdings nicht. Ein seismisches Ereignis in der australischen Cadia-Mine zwingt den Konzern zu Sanierungsarbeiten unter Tage. Diese dauern voraussichtlich fünf Wochen. Im zweiten Quartal rechnet das Management daher mit einer geringeren Fördermenge. Ab dem Sommer soll sich die Produktion wieder normalisieren.

Die starken Newmont-Zahlen stützen das Schwergewicht im VanEck Gold Miners ETF. Der Fonds begrenzt den Anteil einzelner Unternehmen auf maximal 20 Prozent. Am Freitag schloss der ETF bei 94,34 US-Dollar. Auf Wochensicht verzeichnet der Kurs ein Minus von knapp sechs Prozent.

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Trotz des jüngsten Rücksetzers notiert der ETF nahe seinem 52-Wochen-Hoch von 100,75 US-Dollar. Die Kursschwankungen bleiben mit einer annualisierten Volatilität von 84 Prozent extrem hoch.

Marktbeobachter sehen den Sektor vor einer größeren Aufwärtsbewegung. Minenaktien bilden im Verhältnis zum Goldpreis seit 13 Jahren einen Boden aus. Ein Ausbruch aus dieser Formation könnte massiv Kapital in den Sektor lenken. Ein riesiger neuer Kupfer- und Goldfund in Argentinien untermauert die langfristigen Aussichten. Das Vorkommen in den Anden gilt als größte Entdeckung der vergangenen drei Jahrzehnte.

Die hohe Volatilität erfordert starke Nerven. Mit einem RSI-Wert von knapp 71 nähert sich der ETF dem überkauften Bereich. Die kommenden Wochen bis zum Abschluss der Cadia-Sanierung definieren das kurzfristige Momentum für das Index-Schwergewicht Newmont.

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