Intel hat die Erwartungen der Wall Street deutlich übertroffen und damit eine neue Rallye im Halbleitersektor ausgelöst. Besonders das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz und Rechenzentren lieferte Impulse. Der VanEck Semiconductor UCITS ETF markierte daraufhin am Freitag ein neues Rekordhoch bei 75,96 Euro.
Intel übertrifft Analystenschätzungen deutlich
Der Halbleitermarkt reagierte unmittelbar auf den Quartalsbericht von Intel. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Analysten hatten im Konsens lediglich mit 12,36 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Beim bereinigten Gewinn je Aktie fiel die Überraschung noch deutlicher aus. Dieser lag mit 0,29 US-Dollar massiv über der Prognose von einem Cent. Marktbeobachter werten dies als Zeichen für eine erfolgreiche Neuausrichtung in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.
Fokus auf KI und Rechenzentren
Die Sparte für Rechenzentren und KI erwies sich als primärer Wachstumstreiber. Mit einem Erlös von 5,1 Milliarden US-Dollar steigerte das Segment seinen Beitrag im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Der Trend zu „Agentic AI“ und die Umstellung auf Inferenz-basiertes Computing erhöhen den Bedarf an leistungsstarken Prozessoren.
Indes profitiert die gesamte Branche von einem sogenannten Memory-Superzyklus. Für das Jahr 2026 wird ein Anstieg der weltweiten DRAM-Umsätze um 51 Prozent prognostiziert. Davon dürften vor allem Hersteller von Speicherlösungen mit hoher Bandbreite profitieren.
Konzentriertes Portfolio profitiert
Der VanEck Semiconductor ETF bildet die 25 größten US-gelisteten Halbleiterunternehmen ab. Mit einem Kursplus von 5,34 Prozent am Freitag setzt das Papier seinen Aufwärtstrend fort. Seit Jahresbeginn summiert sich der Wertzuwachs damit auf rund 38 Prozent.
Das Portfolio ist bewusst konzentriert gewichtet, um an der Entwicklung der Marktführer teilzuhaben. Zu den wichtigsten Positionen gehören:
- Broadcom Inc: 10,14 %
- Nvidia Corp: 9,25 %
- Advanced Micro Devices (AMD): 9,12 %
Die jährliche Gesamtkostenquote (TER) liegt bei 0,35 Prozent. Während andere Indizes Einzelwerte oft bei acht Prozent kappen, erlaubt dieser ETF eine höhere Gewichtung der Branchengrößen. Dies führt zwar zu einer höheren Volatilität, ermöglichte zuletzt aber eine stärkere Partizipation am KI-Boom.
Für das laufende zweite Quartal stellt Intel bereits Umsätze zwischen 13,8 Milliarden und 14,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Parallel dazu wird erwartet, dass die weltweiten Investitionen in Chip-Ausrüstung bis zum Jahr 2027 auf 156 Milliarden US-Dollar ansteigen.
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