Die Varonis-Aktie zeigt sich derzeit in einem schwierigen Fahrwasser – doch das Top-Management nutzt die Gelegenheit offenbar zum Einstieg. Gleich mehrere Führungskräfte des Cybersecurity-Unternehmens haben in den vergangenen Tagen erhebliche Aktienpakete erworben. Allein CEO Yakov Faitelson investierte am 9. Februar knapp 599.000 Dollar in 26.725 Aktien zum Stückpreis von 22,41 Dollar.
Aktuell notiert die Aktie bei 26,27 Dollar – ein deutlicher Aufschlag gegenüber Faitelsons Einstiegskurs, aber noch weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 63,90 Dollar. Tatsächlich hat das Papier in den vergangenen sechs Monaten über 51 Prozent an Wert verloren.
Koordinierte Käufe auf mehreren Ebenen
Faitelson blieb nicht der einzige Insider mit Kauflaune. David Bass, Executive Vice President of Engineering und CTO, erwarb am selben Tag 2.980 Aktien für rund 69.940 Dollar zu je 23,47 Dollar. Director Avrohom J. Kess hatte bereits am 6. Februar zugeschlagen und sich 17.800 Aktien für insgesamt 396.762 Dollar gesichert – zu einem Preis von 22,29 Dollar je Anteil.
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Zusätzlich zu den direkten Käufen erhielten sowohl Faitelson als auch Bass umfangreiche Aktien aus Restricted Stock Units. Faitelson wurden dabei 315.674 Aktien gewährt, die ab dem 26. Februar 2027 in gleichen jährlichen Raten unverfallbar werden. Bass bekam 169.095 Aktien zugeteilt.
Strategische Zukäufe trotz verhaltener Prognosen
Die Insider-Aktivitäten fallen in eine Phase, in der Varonis mit gemischten Signalen kämpft. Anfang Februar kündigte das Unternehmen die Übernahme von AllTrue.ai für 125 Millionen Dollar in bar an. Der Zukauf soll die Fähigkeiten im Bereich KI-Trust, Risiko- und Sicherheitsmanagement stärken.
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Die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 übertrafen zwar die Konsensprognosen bei Umsatz, wiederkehrenden Erlösen und Betriebsergebnis. Doch die Guidance für 2026 enttäuschte: Varonis projiziert ein Wachstum der wiederkehrenden Erlöse von lediglich 10 Prozent – deutlich unter den erwarteten 13 Prozent.
Analysten reagierten entsprechend unterschiedlich. Während DA Davidson das Rating von Neutral auf Buy anhob und das Kursziel auf 30 Dollar festlegte, senkte Cantor Fitzgerald sein Ziel auf 35 Dollar. Die verhaltene Wachstumsprognose dämpft vorerst die Erwartungen.
Mit einer Marktkapitalisierung von 3,07 Milliarden Dollar und mehr Cash als Schulden in der Bilanz verfügt Varonis über eine solide Basis. Die jüngsten massiven Insider-Käufe könnten ein Signal sein, dass die Führungsetage die aktuelle Bewertung als deutlich zu niedrig einstuft.
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