Der Ostschweizer Ventilhersteller VAT hat im vierten Quartal 2025 einen markanten Auftragsschub verzeichnet. Die Bestellungen sprangen um knapp 14 Prozent auf 305 Millionen Franken – deutlich über den Erwartungen. Doch was steckt hinter diesem plötzlichen Nachfrageschub?
Hyperscaler treiben Chipnachfrage
Verantwortlich für die Entwicklung ist vor allem der rasante Ausbau von KI-Rechenzentren. Die großen Hyperscaler investieren 2025 geschätzte 400 Milliarden Dollar in ihre Infrastruktur – für 2026 werden noch höhere Summen erwartet. Diese Investitionswelle treibt die Nachfrage nach modernsten Logic- und Memory-Chips, für deren Produktion VAT-Vakuumventile unverzichtbar sind.
Besonders bemerkenswert: Die Preise für Speicherchips sind 2025 deutlich gestiegen. Die Produktionskapazitäten für HBM und DRAM gelten für 2026 bereits als ausgelastet. Die Speicherhersteller haben ihre Investitionen gegen Ende 2025 nochmals beschleunigt – ein klares Signal für anhaltend hohe Nachfrage.
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China bleibt stark, Preiserhöhung wirkt
Der Umsatz im Schlussquartal erreichte 257 Millionen Franken und lag damit über der eigenen Prognose von 225 bis 245 Millionen. Allerdings fiel er im Jahresvergleich um 9 Prozent. Bereinigt um eine Umsatzverschiebung aus dem Vorjahr wäre der Rückgang jedoch nur minimal gewesen.
Ein interessantes Detail: Rund 30 bis 35 Millionen Franken der Bestellungen im vierten Quartal wurden vorgezogen. Kunden wollten offenbar noch vor Preiserhöhungen zum Jahreswechsel zuschlagen. Die chinesische Nachfrage erwies sich weiterhin als robuster Stützpfeiler, während westliche Halbleiterhersteller ihre Aktivitäten wieder hochfuhren.
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Book-to-Bill deutlich über 1
Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz lag bei 1,2 – selbst nach Bereinigung der vorgezogenen Orders noch bei 1,1. Ein klares Zeichen: Die Auftragsbücher füllen sich schneller, als VAT produzieren kann.
Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete der Konzern einen Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 1,073 Milliarden Franken. Die EBITDA-Marge erreichte rund 30 Prozent, wobei die Frankenstärke Margenvorteile durch höhere Volumina teilweise zunichtemachte. Der freie Cashflow übertraf mit über 225 Millionen Franken den Vorjahreswert um 23 Prozent.
VAT selbst deutet an, dass die Entwicklung den Wachstumspfad hin zu einem Halbleitermarkt von einer Billion Dollar unterstützt. Die detaillierten Jahreszahlen und einen Ausblick auf 2026 legt das Unternehmen am 3. März vor.
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