Neues Kursziel, neue Anlagen, neue Märkte: Verbio liefert gerade auf mehreren Fronten gleichzeitig. Gestern katapultierte ein Analysten-Upgrade die Aktie um mehr als zehn Prozent nach oben — und heute markiert das Papier bei 42,50 Euro ein frisches 52-Wochen-Hoch.
mwb research hebt Kursziel auf 44 Euro
Den unmittelbaren Auslöser lieferte mwb research: Die Analysten bestätigten ihre Kaufempfehlung und hoben das Kursziel von 32 auf 44 Euro an. Die Begründung ist greifbar. Das EBITDA stieg im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 30,1 Millionen Euro — ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr und sogar 95 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Starke Ethanolspreads und höhere Biokraftstoffquotenpreise trieben die Marge. Das Management reagierte und hob die Jahresprognose auf das obere Ende des bisherigen Korridors an.
Zusätzlich befeuert wird die Kursfantasie durch regulatorische Rückenwind: Deutschland hat die THG-Quote von 10,6 auf 12,1 Prozent angehoben. Gleichzeitig wurden Betrugszertifikate, die jahrelang die Quotenerfüllung künstlich aufgebläht hatten, aus dem System gedrängt. Das verknappt das Angebot an echten Zertifikaten — und stützt die Preise direkt zugunsten von Verbios Margen.
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Zwei Großprojekte als nächste Bewährungsproben
Hinter dem Kursanstieg steckt auch die Erwartung an zwei konkrete Wachstumsprojekte. In South Bend, Indiana, entsteht nach 230 Millionen US-Dollar Investition eine Anlage mit einer Kapazität von mindestens 250.000 Tonnen Bioethanol und 850.000 MWh Biomethan jährlich — Inbetriebnahme geplant für 2026. Am deutschen Standort Bitterfeld investiert Verbio 100 Millionen Euro in biobasierte Spezialchemikalien, darunter Grundstoffe für Hochleistungsschmierstoffe in Windkraftanlagen. Technologische Basis sind nobelpreisgekrönte Katalysatoren der Tochter XiMo.
Ob das angehobene Kursziel operativ gerechtfertigt ist, wird der Q3-Bericht für den Zeitraum bis 31. März 2026 zeigen — und dann vor allem der planmäßige Hochlauf beider Großanlagen in der zweiten Jahreshälfte.
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