GLJ Research hat am Montag das Kursziel für Vertiv von 188 $ auf 187 $ gesenkt. Das Analysehaus bestätigte zugleich seine Verkaufsempfehlung. Damit änderte GLJ zwar den Zielwert, nicht aber die Einstufung der Aktie.

Quartalszahlen mit angehobener Jahresprognose

Vertiv hatte am 28. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 4,313 Milliarden $ gemeldet. Das Unternehmen bezifferte den Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 61 Prozent.

Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie erreichte 2,21 $ und lag damit nach Unternehmensangaben um 78 Prozent höher. Zugleich meldete Vertiv ein organisches Auftragswachstum von mehr als 100 Prozent.

Mit der Veröffentlichung hob Vertiv auch seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Beim Nettoumsatz erwartet das Unternehmen eine Spanne von 14,45 bis 14,85 Milliarden $. Für den bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie stellte Vertiv 7,10 bis 7,20 $ in Aussicht.

SmartIT bündelt Infrastruktur für KI-Anwendungen

Am Montag stellte Vertiv zudem SmartIT vor. Medienberichten zufolge handelt es sich um eine vorkonfigurierte Plattform für KI-Anwendungen mit hoher Leistungsdichte. Die Lösung wurde als weltweit verfügbar beschrieben.

SmartIT integriert die Rack-Infrastruktur und die Stromverteilung in einer Plattform. Hinzu kommen eine Flüssigkeitskühlung direkt am Chip sowie die Überwachung der Infrastruktur. Vertiv bündelt damit mehrere Bestandteile, die bei solchen KI-Installationen zum Einsatz kommen, in einem vorkonfigurierten Angebot.

An der Börse gibt die Vertiv-Aktie heute um 1,4% nach. Reuters hatte gestern berichtet, dass US-Rechenzentrumsaktien angesichts der Wahlerfolge der Demokraten unter Druck gerieten. Bei Vertiv reagierten Anleger dabei auf Befürchtungen einer strengeren Prüfung oder eines langsameren Rechenzentrumsbaus in den USA.