Vertiv hat heute für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 4.313 Millionen $ gemeldet. Die übertroffenen Ergebniserwartungen und der angehobene Jahresausblick treiben die Aktie an. Das Papier legt heute um 14% zu.
Starkes Wachstum und höhere Jahresziele
Der Umsatz stieg nach Unternehmensangaben gegenüber dem Vorjahr um 61%. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie erreichte 2,21 $. Zugleich wuchs der organische Auftragseingang um mehr als 100%.
Für das Gesamtjahr 2026 hob Vertiv seine Umsatzprognose auf 14,45–14,85 Milliarden $ an. Auch beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie setzte das Unternehmen die Erwartungen herauf.
Hier sieht der neue Ausblick für 2026 eine Spanne von 7,10–7,20 $ vor. Im abgeschlossenen Quartal stieg diese Ergebniskennzahl gegenüber dem Vorjahr um 78%.
Zukauf und Kooperationen für KI-Infrastruktur
Neben den Geschäftszahlen meldete Vertiv am Montag den Abschluss der Übernahme von King Environmental Services Ltd. Der Zukauf erweitert die Dienstleistungen für Flüssigkeitsmanagement, Inbetriebnahme und Lasttests bei flüssigkeitsgekühlten Rechenzentren in der Region EMEA. Finanzielle Konditionen wurden nicht veröffentlicht.
Am 22. Oktober kündigten Dassault Systèmes und Vertiv eine Zusammenarbeit an, die Infrastruktur für KI-Fabriken vor Baubeginn konfigurieren, simulieren und validieren soll. Dazu verbinden die Unternehmen die Plattform 3DEXPERIENCE von Dassault Systèmes mit den Infrastrukturentwürfen von Vertiv.
Bereits am 21. Oktober stellten Vertiv und NVIDIA einen Ansatz für KI-Fabriken vor. Er kombiniert vorab entwickelte Referenzarchitekturen mit virtueller Validierung und einer werkseitig vorbereiteten Bereitstellung. Nach Angaben von Vertiv zielt der Ansatz darauf ab, die kumulierte Ausgabe von KI-Token in den ersten zwölf Monaten um bis zu 30% zu erhöhen.
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