Viking Therapeutics hat sein Kapitalaufnahme-Vorhaben abgeschlossen – und deutlich aufgestockt. Statt der ursprünglich angepeilten 400 Millionen Dollar sammelt das Biotech-Unternehmen nun 500 Millionen Dollar ein, verteilt auf eine Aktienplatzierung und eine Wandelanleihe.
Zwei Bausteine, ein Ziel
Der Aktienblock umfasst 7.857.143 neue Anteile zu je 35,00 Dollar. Parallel dazu platziert Viking Wandelanleihen im Volumen von 225 Millionen Dollar mit einem Kupon von 2,00 Prozent und Laufzeit bis Oktober 2032. Der anfängliche Wandlungspreis liegt bei rund 50,75 Dollar – ein Aufschlag von etwa 45 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis der Aktien.
Aus der Aktienplatzierung fließen Viking netto rund 258 Millionen Dollar zu, aus der Anleihe weitere rund 218 Millionen Dollar. Sollten die Konsortialbanken ihre Mehrzuteilungsoptionen vollständig ausüben, könnte die Gesamtsumme noch höher ausfallen. Die Transaktion soll am 25. September 2026 abgeschlossen werden.
Namhafte Häuser wie Morgan Stanley, J.P. Morgan und Jefferies fungieren als Konsortialführer beider Angebote. Das Aktienangebot ist nicht von der Anleihe abhängig – und umgekehrt.
Wofür das Geld gedacht ist
Das frische Kapital soll vor allem in die klinische Weiterentwicklung des Adipositas-Kandidaten VK2735 fließen, der sich derzeit in Phase-3-Studien befindet. Ein weiterer Teil ist für das Amylin-Programm VK3019 vorgesehen, dazu kommen allgemeine Unternehmenszwecke und Arbeitskapital.
Für ein klinisch getriebenes Biotech-Unternehmen ohne laufende Produktumsätze ist eine solche Kapitalspritze der übliche Weg, um teure Spätphasenstudien zu finanzieren. Die Aufstockung von ursprünglich 400 auf 500 Millionen Dollar deutet auf entsprechende Nachfrage der Investoren hin.
Die Wandelanleihe kann Viking unter bestimmten Bedingungen ab Oktober 2029 vorzeitig zurückkaufen – vorausgesetzt, der Aktienkurs liegt deutlich über dem Wandlungspreis. Bis dahin bleibt der Fokus auf den Phase-3-Daten zu VK2735, die über den weiteren Entwicklungspfad des Unternehmens entscheiden werden.
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