Während die Konkurrenz im Adipositas-Markt lauter wird, wählt Viking Therapeutics diese Woche den diskreten Weg. Das Management präsentiert sich ab heute auf zwei großen Konferenzen in New York und Boston – allerdings ausschließlich in Einzelgesprächen mit institutionellen Investoren. Der Zeitpunkt für diese geschlossenen Türen ist strategisch gewählt. Das wichtigste Phase-3-Programm des Unternehmens hat soeben einen zentralen Meilenstein erreicht.
Meilenstein für das Abnehm-Präparat
Die wichtigste Botschaft für die Wall Street lautet: Das klinische Programm läuft auf Hochtouren. Beide Phase-3-Studien für den GLP-1/GIP-Wirkstoff VK2735 sind mittlerweile vollständig rekrutiert.
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Während die VANQUISH-1-Studie bereits Ende 2025 ihr Ziel von 4.650 Teilnehmern übertraf, ist nun auch die VANQUISH-2-Studie komplett. Rund 1.000 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht nehmen daran teil. Hierbei steht die prozentuale Gewichtsveränderung nach 78 Wochen im Fokus der Forscher. Die Probanden erhalten dabei unterschiedliche Dosierungen von bis zu 17,5 Milligramm.
Der Blick richtet sich auf das dritte Quartal
Neben den laufenden Langzeitstudien rückt das dritte Quartal 2026 in den Mittelpunkt. Dann erwartet das Unternehmen neue Daten zur Erhaltungsdosis. Teilnehmer testen dabei verschiedene Rhythmen, von wöchentlichen bis hin zu monatlichen Injektionen sowie orale Varianten. Parallel dazu soll im selben Quartal die Phase-3-Studie für das rein orale Präparat starten.
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Dieser Fortschritt ist zwingend nötig. Analysten bewerten die Aussichten der Aktie derzeit gemischt, da der Wettbewerb im über 100 Milliarden Dollar schweren Adipositas-Markt massiv zunimmt. Besonders die Markteinführung des neuen oralen Medikaments von Eli Lilly setzt Viking unter Zugzwang. Die Investoren wollen nun wissen, wie sich das Biotech-Unternehmen in diesem dichten Feld positioniert.
Finanziell ist Viking für die kommenden Aufgaben gerüstet. Mit Barreserven von 706 Millionen US-Dollar zum Jahreswechsel besteht ein solides Polster für die teuren Endphasen der klinischen Entwicklung. Die aktuellen Einzelgespräche an der Ostküste dienen dem Management somit als Plattform, um die eigene Wettbewerbsposition vor einer datenreichen zweiten Jahreshälfte 2026 klar zu definieren.
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