Kurz vor dem Monatswechsel rückte Viking Therapeutics erneut in den Fokus der Wall Street. Während das Biotech-Unternehmen seine entscheidenden Phase-3-Studien für den Adipositas-Hoffnungsträger VK2735 vorantreibt, sorgte ein Analysten-Upgrade für frische Impulse. Investoren stellen sich nun die Frage: Signalisiert diese Aufwertung das nötige Vertrauen vor den kommenden Datenveröffentlichungen?
Klares Votum der Experten
Am vergangenen Donnerstag hob BTIG Research das Rating für Viking Therapeutics auf „Strong Buy“ an. Dieser Schritt unterstreicht das wachsende institutionelle Interesse an der klinischen Pipeline des Unternehmens. Damit schließen sich die Analysten einer optimistischen Mehrheit an: Vier Experten raten bereits zum starken Kauf, fünf weitere vergeben ein „Buy“-Rating.
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Das Stimmungsbild ist jedoch nicht einheitlich. Während Canaccord die Beobachtung mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 106 Dollar aufnahm, zeigte sich Morgan Stanley etwas zurückhaltender. Die US-Bank senkte ihr Kursziel leicht von 102 auf 99 Dollar, behielt aber ihre Einstufung „Overweight“ bei. Das durchschnittliche Kursziel am Markt liegt derzeit bei knapp 88 Dollar.
Pipeline verschlingt Millionen
Im Zentrum der Fantasie steht der Wirkstoff VK2735, ein dualer GLP-1/GIP-Agonist zur Behandlung von Fettleibigkeit. Die laufende Phase-3-Studie VANQUISH-1 untersucht die Wirksamkeit an rund 4.650 Patienten über einen Zeitraum von 78 Wochen. Parallel dazu steht die Rekrutierung für die VANQUISH-2-Studie, die sich auf übergewichtige Typ-2-Diabetiker konzentriert, kurz vor dem Abschluss im ersten Quartal 2026.
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Dieser massive Forschungsaufwand spiegelt sich deutlich in den Bilanzen wider. Die Betriebskosten explodierten im vierten Quartal 2025 auf 164,7 Millionen Dollar – mehr als eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2025 kletterten die Ausgaben auf über 393 Millionen Dollar, was die aggressive Skalierung des VANQUISH-Programms verdeutlicht.
Der Fahrplan bis 2027
Der Markt für Adipositas-Medikamente könnte bis 2030 ein Volumen von 100 Milliarden Dollar erreichen, doch die Konkurrenz durch Novo Nordisk und Eli Lilly ist immens. Für Viking-Aktionäre werden die kommenden Monate entscheidend: Im dritten Quartal 2026 plant das Unternehmen nicht nur den Start der Phase-3-Entwicklung für die orale Tablette von VK2735, sondern will auch Ergebnisse einer Studie zur Erhaltungsdosis vorlegen. Auf die finalen Top-Line-Daten der großen VANQUISH-Studien müssen Anleger allerdings noch bis zur ersten Jahreshälfte 2027 warten.
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