Viking Therapeutics hat einen holprigen Start ins Jahr 2026 hingelegt. Während die Aktie seit Januar leicht nachgibt, schafft das Management im Hintergrund bereits Fakten für die Zukunft. Mit weitreichenden Produktionsverträgen bereitet sich das Biotech-Unternehmen auf die mögliche Zulassung seines Abnehmpräparats VK2735 vor – lange bevor die entscheidenden klinischen Daten vorliegen.
Warten auf den Katalysator
Bisher verzeichnet das Papier im laufenden Jahr ein Minus von rund acht Prozent. Zuletzt pendelte der Kurs um die Marke von 32 US-Dollar. Dieser Rücksetzer spiegelt die aktuelle Wartehaltung des Marktes wider. Investoren bewerten das Risiko eines Unternehmens, das noch keine Umsätze generiert, derzeit vorsichtiger. Die gesamte Anlageentscheidung hängt an einer Reihe klinischer Meilensteine, die in den kommenden Monaten anstehen.
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Das dritte Quartal 2026 markiert dabei die bisher datenreichste Phase in der Unternehmensgeschichte. Im Zentrum steht das GLP-1-Medikament VK2735. Viking erwartet Ergebnisse einer Erhaltungsstudie, die klären soll, ob das Präparat auch in monatlichen Abständen verabreicht werden kann. Gleichzeitig plant das Management den Start von zwei Phase-3-Studien für die orale Variante des Medikaments. Diese Tabletten-Studien fallen deutlich kostengünstiger aus und umfassen 75 Prozent weniger Patienten als das laufende Injektions-Programm „VANQUISH“. Letzteres rekrutiert derzeit Probanden, nachdem frühere Phase-2-Daten bereits Gewichtsreduktionen von durchschnittlich 14,7 Prozent gezeigt hatten.
Produktionslinien stehen bereit
Auffällig ist die weitreichende Vorbereitung auf eine mögliche Markteinführung. Viking hat umfassende, mehrjährige Fertigungsverträge mit den Auftragsherstellern CordenPharma und Catalent geschlossen. Diese Vereinbarungen sichern die jährliche Produktion von mehreren Tonnen des pharmazeutischen Wirkstoffs.
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CordenPharma stellt zudem Kapazitäten für 100 Millionen Autoinjektoren sowie über eine Milliarde Tabletten pro Jahr bereit. Für diese Produktionssicherheit leistet Viking zwischen 2025 und 2028 Vorauszahlungen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. Catalent unterstützt parallel mit weiteren Abfüll- und Veredelungsdienstleistungen, um eine Produktion im großen Maßstab zu gewährleisten.
Finanziell ist das Unternehmen für diese Offensive gerüstet. Ende 2025 wies die Bilanz Barreserven von 706 Millionen US-Dollar aus. Das Management bestätigte, dass diese Mittel den Betrieb über die nächsten kritischen Meilensteine hinweg sichern. Die anstehenden Studienergebnisse im dritten Quartal bilden nun die zwingende Voraussetzung, um den bereits finanzierten Aufbau der Produktionsinfrastruktur fundamental zu rechtfertigen.
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