Die Viking Therapeutics-Aktie legte gestern kräftig zu – ein Kurssprung von 11,63 Prozent. Der Grund: Das Biotech-Unternehmen will sein orales Adipositas-Medikament VK2735 bereits im dritten Quartal 2026 in die entscheidende Phase-3-Testung schicken. Die Investoren reagierten euphorisch auf diese Zeitschiene.
Orale Tablette zeigt beeindruckende Wirkung
Die Basis für den ambitionierten Zeitplan liefern überzeugende Studiendaten. In der Phase-2-Studie erreichte die einmal täglich eingenommene Tablettenform von VK2735 nach 13 Wochen einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von bis zu 12,2 Prozent. Viking hebt als Alleinstellungsmerkmal hervor, dass VK2735 sowohl als Injektion als auch als Tablette verfügbar sein wird – eine Kombination, die bei dualen oder dreifachen Agonisten bisher einzigartig ist.
Analysten zeigen sich beeindruckt von dieser Entwicklung. Truist Securities betonte in einer Kundennotiz: „Angesichts des erfolgreichen Launches der Wegovy-Pille, die einen der besten Produktstarts der Geschichte darstellt, halten wir das Potenzial der oralen VK2735-Version für massiv unterschätzt.“ Tatsächlich verzeichnete Novo Nordisks orale Wegovy-Variante nach dem US-Marktstart Anfang Januar rund 50.000 Verschreibungen in nur drei Wochen.
Analystenstimmen bleiben konstruktiv
Raymond James passte sein Kursziel von 122 auf 118 Dollar an, hält aber am „Strong Buy“-Rating fest. Die Analysten sehen großes Potenzial sowohl für das subkutane als auch für das orale VK2735-Programm im Adipositas-Markt. Auch der für 2026 erwartete Eintritt des neuen Amylin-Agonisten in klinische Studien stützt den positiven Ausblick.
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Leerink Partners äußerte sich optimistisch zur klinischen Umsetzung: „Wir bleiben ermutigt durch Vikings Ausführung und sehen sowohl fundamentalen als auch strategischen Wert im potenziell erstklassigen Portfolio für Adipositas und Stoffwechselerkrankungen.“
Quartalszahlen enttäuschen – Cashbestand beruhigt
Weniger erfreulich fiel der Blick auf die Zahlen für das vierte Quartal 2025 aus. Mit einem Verlust von 1,38 Dollar je Aktie verfehlte Viking die Analystenschätzung von 0,90 Dollar deutlich – eine negative Abweichung von 53,33 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Nettoverlust auf 358,5 Millionen Dollar oder 3,19 Dollar je Aktie.
Der Haupttreiber waren stark gestiegene Forschungs- und Entwicklungsausgaben: Im vierten Quartal kletterten diese auf 153,5 Millionen Dollar, verglichen mit 31 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Die beiden laufenden Phase-3-Studien VANQUISH-1 und VANQUISH-2 schlagen ordentlich zu Buche.
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Beruhigend wirkt der Blick auf die Liquidität: Zum 31. Dezember 2025 verfügte Viking über 706 Millionen Dollar an Barmitteln und kurzfristigen Anlagen. CFO Greg Zante bestätigte, dass diese Mittel ausreichen, um alle drei großen Katalysatoren zu finanzieren – einschließlich der oralen Phase-3-Studien und der Erhaltungsdosierungsstudie.
VANQUISH-Programm läuft nach Plan
Bei den subkutanen Phase-3-Studien meldet Viking Fortschritte: Die VANQUISH-1-Studie erreichte bereits im November 2025 – nur fünf Monate nach Start – ihre Rekrutierungsziele und übertraf sogar die geplanten 4.500 Patienten. Die VANQUISH-2-Studie für Patienten mit Adipositas und Typ-2-Diabetes soll die Rekrutierung noch im Februar 2026 abschließen.
Ein weiterer Meilenstein: Viking hat die Bioäquivalenzstudie für einen Autoinjektor erfolgreich abgeschlossen. Noch im ersten Quartal 2026 soll das Gerät in das VANQUISH-Programm eingeführt werden, was Patienten eine komfortablere Verabreichung ermöglichen dürfte.
Die Erhaltungsdosierungsstudie ist vollständig rekrutiert, Ergebnisse werden für das dritte Quartal 2026 erwartet. Diese Studie untersucht verschiedene Erhaltungsregime – von monatlicher subkutaner Gabe bis zu täglicher oraler Einnahme – und könnte dem Wirkstoff zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschaffen.
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