Die Zeichnungsphase für den Börsengang von VINCORION läuft — und das Interesse ist eindeutig. Bereits am ersten Tag der viertägigen Frist meldeten die begleitenden Banken BNP Paribas, J.P. Morgan und Berenberg eine mehrfache Überzeichnung. Die Finanzkennzahlen erklären, warum.
Wachstum auf breiter Front
2025 steigerte der Rüstungszulieferer seinen Umsatz um 18 Prozent auf 240,3 Millionen Euro. Das EBIT legte um 64 Prozent auf 33,7 Millionen Euro zu, der Nettogewinn mehr als verdoppelte sich auf 19,4 Millionen Euro (2024: 8,4 Millionen Euro). Über drei Jahre betrachtet ist der Umsatz von 2022 bis 2025 sogar auf das Doppelte gewachsen — bei einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 22 Prozent.
Besonders stark ist die Auftragslage. Der feste Auftragsbestand beläuft sich auf rund 435 Millionen Euro, das Gesamtpotenzial inklusive erwarteter Neuaufträge auf 1,1 Milliarden Euro. Das entspricht einer Produktionsauslastung für die nächsten vier Jahre. Mehr als die Hälfte des Umsatzes stammt aus dem Service- und Ersatzteilgeschäft — ein margenstarkes, wenig zyklisches Standbein, das die Abhängigkeit vom volatileren Neugeschäft begrenzt.
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Das Unternehmen beliefert mit Energiesystemen, Generatoren und Stabilisierungstechnik Plattformen wie Leopard 2, Patriot und IRIS-T. Zu den Kunden zählen Rheinmetall, Lockheed Martin, Raytheon, KNDS und Airbus.
Strukturelles Merkmal: Kein frisches Kapital
Der Börsengang ist eine reine Umplatzierung. Die Erlöse — bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption rund 345 Millionen Euro — fließen vollständig an den bisherigen Hauptaktionär Star Capital, der zuletzt rund 88 Prozent hielt. VINCORION selbst erhält keine neuen Mittel.
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Die Marktkapitalisierung zum Emissionspreis von 17 Euro je Aktie beträgt 850 Millionen Euro — eine deutliche Höherbewertung gegenüber dem Einstieg von Star Capital vor rund vier Jahren. Ankerinvestoren haben bereits Zeichnungszusagen über 105 Millionen Euro abgegeben, darunter Fidelity International, Invesco Asset Management und von T. Rowe Price beratene Anlegerkonten. Das entspricht rund einem Drittel des Angebotsvolumens.
Im Prospekt benennt VINCORION selbst einen zentralen Risikofaktor: die Herausforderung, die Produktionskapazitäten schnell genug auszubauen, um den hohen Auftragsbestand planmäßig abzuarbeiten. Da kein frisches Kapital zufließt, hängt die weitere Entwicklung allein von der operativen Umsetzung und der Margenentwicklung ab.
Die Zeichnungsfrist endet am Donnerstag, den 19. März. Die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für Freitag, den 20. März, geplant.
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