Die Privatbank Berenberg traut dem Rüstungszulieferer Vincorion deutlich höhere Kurse zu. Die erste Kaufempfehlung der Analysten sorgt am Mittwoch prompt für Bewegung. Die Aktie springt um mehr als acht Prozent nach oben. Damit rückt der Ausgabepreis des jüngsten Börsengangs wieder in greifbare Nähe.
Monopolstellung treibt die Marge
Analyst Lasse Stueben setzt das Kursziel auf 26 Euro. Er begründet das Rating mit einer starken Marktposition. Vincorion agiert bei wichtigen zivilen und militärischen Plattformen als Alleinlieferant. Hinzu kommt ein lukratives Ersatzteilgeschäft. Dieser Bereich steuert mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes bei.
Das operative Geschäft wächst rasant. Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz auf gut 240 Millionen Euro. Der operative Gewinn sprang parallel dazu um 64 Prozent auf fast 34 Millionen Euro.
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Berenberg rechnet mit einer Fortsetzung dieses Trends. Bis 2030 erwarten die Experten ein zweistelliges jährliches Umsatzplus. Auch die Gewinnmarge soll spürbar steigen. Das Unternehmen profitiert dabei von einem prall gefüllten Auftragsbuch. Ein Bestand von 1,1 Milliarden Euro sichert die Produktion für rund vier Jahre.
Günstiger als die Konkurrenz
Vincorion finanziert sein Wachstum komplett aus eigenen Mitteln. Beim Börsengang floss kein frisches Kapital in die Kassen. Ein interner Cashflow von 38 Millionen Euro reichte im Vorjahr für die Expansion völlig aus. Trotz des aktuellen Kursanstiegs auf über 19 Euro wirkt die Bewertung im Branchenvergleich moderat.
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Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis der Vorjahreszahlen bei 46. Die Konkurrenz ist deutlich teurer. Renk notiert bei einem KGV von 53. Bei Hensoldt und Rheinmetall zahlen Anleger nahezu das Doppelte. Ein weiterer Pluspunkt: Drei große US-Investoren stabilisieren die Aktionärsstruktur. Sie halten jeweils rund vier Prozent der Anteile.
Erster Härtetest im Mai
Am 7. Mai legt Vincorion seinen ersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen vor. Dann muss das Management konkrete Zahlen liefern. Der Markt achtet darauf, ob die steigenden europäischen Verteidigungsbudgets bereits in feste Aufträge münden. Ein starker Auftragseingang würde das selbstfinanzierte Wachstumsmodell bestätigen.
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