Mit dem Ende des Stabilisierungszeitraums ist VINCORION in eine neue Phase eingetreten — und die Mehrheitsverhältnisse haben sich dabei grundlegend verschoben.
Star Capital unter der 50-Prozent-Marke
Der bisherige Mehrheitseigentümer STAR Holdings S.à r.l. hält laut aktuellen Stimmrechtsmitteilungen noch 48,63 Prozent der Stimmrechte — ein Rückgang von zuvor 52,82 Prozent. Ausgelöst hat diesen Wechsel das Ende der Greenshoe-Option: Die im Rahmen der Mehrzuteilungsoption ausgegebenen Aktien sind vollständig platziert, der Streubesitz entsprechend gewachsen.
Seit der Erstnotiz am 20. März konnten die begleitenden Banken den Kurs durch gezielte Käufe stützen. Diese Möglichkeit ist nun abgelaufen. Das Papier muss sich ab sofort allein durch Angebot und Nachfrage behaupten.
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Fundamentaldaten liefern Rückendeckung
Das operative Fundament ist dabei durchaus solide. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte VINCORION den Umsatz um 18 Prozent auf 240,3 Millionen Euro. Der Nettogewinn kletterte auf 19,4 Millionen Euro — nach 8,4 Millionen Euro im Vorjahr, also fast eine Verdopplung.
Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 980 Millionen Euro und damit spürbar über dem Emissionswert von 850 Millionen Euro. Als Treiber gilt ein Auftragsbestand von rund 1,1 Milliarden Euro, gespeist vor allem durch Nachfrage nach Energiesystemen für Luftverteidigungsplattformen wie PATRIOT.
Erster Quartalsbericht als Belastungstest
Am 7. Mai legt CEO Kajetan von Mentzingen den ersten Quartalsbericht als börsennotiertes Unternehmen vor. Im Mittelpunkt stehen operative Marge und Cashflow — und die Frage, ob VINCORION sein Wachstum tatsächlich aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Das Unternehmen hat angekündigt, anstehende Projekte im Bereich mechatronischer Lösungen ohne Kapitalerhöhungen oder Bankkredite voranzutreiben. Der Quartalsbericht wird zeigen, ob die Eigenfinanzierungskraft dafür ausreicht.
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