Virgin Galactic wagt den nächsten Schritt in Richtung kommerzieller Raumfahrt. Mit der Wiederaufnahme des Ticketverkaufs im April 2026 setzt das Unternehmen auf eine deutliche Premium-Strategie. Während die Entwicklung der neuen Delta-Klasse voranschreitet, müssen künftige Weltraumtouristen deutlich tiefer in die Tasche greifen als bisher.
Massive Preiserhöhung für Privatastronauten
Der Preis für einen Sitzplatz im All ist signifikant gestiegen. Wer heute bucht, zahlt 750.000 US-Dollar – ein deutlicher Sprung gegenüber den 600.000 Dollar aus dem Jahr 2023 und eine Steigerung von über 60 Prozent im Vergleich zu 2021. Virgin Galactic bringt zunächst ein Kontingent von 50 Tickets auf den Markt, bevor die weitere Verkaufsstrategie evaluiert wird. Das Unternehmen baut dabei auf einem bestehenden Auftragsbestand von rund 675 „Founding Astronauts“ auf, die ihre Plätze bereits in früheren Verkaufsphasen reserviert haben.
Die Wiederaufnahme des Verkaufs beendet eine längere Phase ohne Passagierflüge. Die letzte Mission, „Galactic 07“, fand im Juni 2024 statt. Seither konzentrierte sich das Management primär auf die technische Weiterentwicklung der Flotte.
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Hoffnungsträger Delta-Klasse
Der Schlüssel für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg liegt in der neuen Delta-Klasse. Diese Raumschiffe sind für sechs Passagiere ausgelegt und sollen die Flugfrequenz drastisch erhöhen. Die Zeitpläne für die kommenden Monate sind ambitioniert: Im April 2026 beginnen die Bodentests, gefolgt von ersten Flugtests im dritten Quartal. Läuft diese Testphase reibungslos ab, könnten die ersten kommerziellen Passagiere bereits im vierten Quartal 2026 abheben.
Skalierung als strategisches Ziel
Virgin Galactic strebt den Übergang von sporadischen Flügen zu einem hochfrequenten, skalierbaren Linienbetrieb an. Bis zum Jahr 2027 plant das Unternehmen etwa zehn Flüge pro Monat, was einer Kapazität von rund 60 Passagieren monatlich entspricht.
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Die langfristigen Ambitionen für die Delta-Flotte gehen weit über diese Zahlen hinaus. Das Ziel sind bis zu 400 Flüge pro Jahr. Möglich machen soll dies eine extrem kurze Turnaround-Zeit: Die Ingenieure arbeiten daran, die Raumschiffe innerhalb von nur zwei Tagen wieder startklar für die nächste Mission zu machen.
Für Investoren markieren die kommenden Monate eine kritische Phase. Der Erfolg der anstehenden Testflüge wird darüber entscheiden, ob Virgin Galactic die hohen Erwartungen an die Delta-Klasse erfüllen kann. Mit dem Start der Flugtests im dritten Quartal 2026 steht der nächste große Meilenstein für das finanzielle Wachstum unmittelbar bevor.
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