Virgin Galactic nähert sich einem entscheidenden Wendepunkt in seiner Unternehmensgeschichte. Während die finanzielle Lage durch hohe Verluste und geringe Umsätze geprägt bleibt, rückt der operative Neustart mit der neuen Raumschiff-Generation in greifbare Nähe. Die kommenden Monate entscheiden darüber, ob der Sprung in den kommerziellen Massenmarkt wie geplant gelingt.
Fahrplan für die neue Flotte
Die Montage des ersten neuen Raumschiffs steht kurz vor dem Abschluss. Bereits in diesem Monat sollen die ersten Bodentests beginnen. Verlaufen diese erfolgreich, plant das Unternehmen für das dritte Quartal 2026 die ersten Testflüge. Ziel ist es, den regulären kommerziellen Betrieb im vierten Quartal aufzunehmen. Ein zweites Schiff der neuen Generation soll den Dienst um den Jahreswechsel 2026/2027 antreten.
Um die Skalierung voranzutreiben, verlagert Virgin Galactic seine Kapazitäten bereits auf die Produktion des zweiten Raumschiffs. Zudem soll im vierten Quartal 2026 die Montage von Raketentriebwerken in der Fabrik in Phoenix beginnen.
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Finanzielle Herausforderungen und neue Verkäufe
Finanziell bleibt die Lage angespannt. Im vierten Quartal 2025 sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 0,4 auf 0,3 Millionen US-Dollar. Zwar konnte der Nettoverlust von 76 auf 63 Millionen US-Dollar reduziert werden, der negative freie Cashflow von 95 Millionen US-Dollar verdeutlicht jedoch den weiterhin hohen Kapitalbedarf.
Um die Einnahmen künftig zu steigern, hat Virgin Galactic den Ticketverkauf für Weltraumexpeditionen wieder eröffnet. Ein Sitzplatz kostet aktuell 750.000 US-Dollar. Dieser Schritt signalisiert das Vertrauen des Managements in die baldige Aufnahme des kommerziellen Betriebs.
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Analysten bleiben optimistisch
Die Investmentbanken beobachten den Fortschritt genau. Jefferies senkte das Kursziel für die Aktie zwar von 8,00 auf 5,00 US-Dollar, bestätigte jedoch die Kaufempfehlung. Auch TD Cowen bleibt bei einem „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 4,50 US-Dollar.
Zusammenfassend ergeben sich folgende Eckpunkte für das Jahr 2026:
– April 2026: Beginn der Bodentests für das erste neue Raumschiff
– 3. Quartal 2026: Start der Flugtests
– 4. Quartal 2026: Geplanter Beginn des kommerziellen Flugbetriebs
– 4. Quartal 2026: Start der Raketenmotor-Produktion in Phoenix
Die Liquiditätsreserven von 338 Millionen US-Dollar verschaffen dem Unternehmen einen gewissen Spielraum. Allerdings muss der straffe Zeitplan für die Testflüge im Sommer halten, um das Vertrauen der Investoren langfristig zu sichern. Die anstehenden Bodentests markieren dabei den ersten echten Belastungstest für die neue Flotte.
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