Die Aktie von Visa stürzt weiter ab. Am Dienstag verlor das Papier erneut 5,2 Prozent und schloss bei 280,20 US-Dollar. Was ist passiert? Zwei politische Schläge innerhalb weniger Tage bringen den Zahlungsriesen unter massiven Druck.
Den ersten Tiefschlag versetzte US-Präsident Donald Trump am Freitag: Er forderte eine einjährige Deckelung der Kreditkartenzinsen auf zehn Prozent. Das allein ließ die Kurse bereits einbrechen. Doch es kam noch dicker.
Credit Card Competition Act verschärft die Lage
Am Dienstag folgte der nächste Hieb. Im US-Kongress wurde der Credit Card Competition Act vorgestellt – ein Gesetzentwurf, der direkt auf die Regulierung von Interbankenentgelten abzielt. Genau diese Gebühren sind ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells von Visa und Mastercard.
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Die Reaktion der Investoren war eindeutig: Flucht aus den Papieren. Nicht nur Visa wurde getroffen – auch Mastercard und American Express verzeichneten deutliche Verluste. Die gesamte Branche steht unter Beschuss.
Marktumfeld verschärft den Druck
Das Timing könnte kaum schlechter sein. Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag ohnehin schwach. Der Dow Jones verlor 0,8 Prozent auf 49.192 Punkte, belastet vor allem durch die Kursverluste bei Visa, JP Morgan und Salesforce.
Die Inflationsdaten vom Dienstag lieferten keine Entwarnung. Die Verbraucherpreise stiegen weiter, insbesondere bei Lebensmitteln und Wohnkosten. Das spricht gegen baldige Zinssenkungen durch die Federal Reserve – ein weiterer Belastungsfaktor für wachstumsorientierte Titel.
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Politisches Risiko wird zur Realität
Was bedeutet das konkret? Trump setzt die Finanzbranche gezielt unter Druck. Die angekündigte Zinsobergrenze würde die Ertragskraft der Kreditkartenunternehmen empfindlich treffen. Der neue Gesetzesentwurf zielt zusätzlich auf die Gebührenstruktur – das Herzstück des Geschäftsmodells.
Die Kombination aus beiden Maßnahmen könnte die Gewinnmargen deutlich schrumpfen lassen. Investoren rechnen bereits mit nachhaltig niedrigeren Erträgen. Das erklärt die heftigen Kursreaktionen der vergangenen Tage.
Die Bären haben bei Visa klar das Ruder übernommen. Ob sich die Aktie zeitnah stabilisieren kann, hängt maßgeblich davon ab, wie konkret die politischen Drohungen umgesetzt werden.
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