Silber nähert sich der Marke von 78 US-Dollar je Unze. Das klingt nach Rückenwind für Minenentwickler — bei Vizsla Silver erzählt der Aktienkurs jedoch eine andere Geschichte.
Sechstes Defizitjahr in Folge
Das Silver Institute prognostiziert für 2026 ein globales Angebotsdefizit von 46,3 Millionen Unzen. Es wäre das sechste Jahr in Folge, in dem die Nachfrage das Angebot übersteigt. Industrielle Abnehmer — von Solarmodulen bis zur Elektromobilität — treiben den Verbrauch. Neue Minen kommen kaum nach.
Für Entwickler mit hochgradigen Projekten ist das strukturell positiv. Vizsla Silver gehört zu jenen Unternehmen, die davon profitieren könnten — theoretisch.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Vizsla Silver?
Starke Bohrkerne, schwache Aktie
Das Flaggschiff-Projekt Panuco im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa liefert weiterhin beeindruckende Ergebnisse. Bohrloch DDH-CAP-008B durchschnitt 1.800 Gramm Silberäquivalent pro Tonne über eine wahre Mächtigkeit von 3,80 Metern. Innerhalb dieses Abschnitts stieg der Gehalt auf 3.833 Gramm je Tonne — über 0,93 Meter.
Das Panuco-Distrikt verfügt über 35 Kilometer bestehende Untertagestrecken sowie Straßen- und Stromanbindung. Vizsla hat inzwischen Verträge für Engineering, Beschaffung und Baumanagement vergeben. Das Unternehmen bewegt sich damit von der Exploration in die Entwicklungsphase.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Vizsla Silver?
Die Aktie reagiert auf all das kaum. Mit 3,31 US-Dollar notiert sie rund 52 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 6,86 US-Dollar vom Januar. Seit Jahresbeginn hat das Papier fast 40 Prozent verloren — trotz steigendem Silberpreis.
Bewertung und nächste Schritte
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,2 Milliarden US-Dollar zählt Vizsla zu den mittelgroßen Explorern im Edelmetallsektor. Der RSI liegt bei 64,8 — technisch also noch kein überkauftes Terrain, aber die Kursdynamik bleibt schwach. Der aktuelle Kurs liegt deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 4,25 US-Dollar.
In den kommenden Monaten entscheidet sich, ob Vizsla die jüngsten Bohrergebnisse in ein aktualisiertes Ressourcenmodell überführen und die Projektfinanzierung voranbringen kann. Gelingt beides bis zur geplanten Baukostenentscheidung, könnte das Unternehmen den Abstand zum Jahreshoch zumindest teilweise aufholen — vorausgesetzt, der Silberpreis hält sich auf aktuellem Niveau.
Vizsla Silver-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vizsla Silver-Analyse vom 4. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Vizsla Silver-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vizsla Silver-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Vizsla Silver: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

