Das Geschäftsjahr von Voestalpine biegt auf die Zielgerade ein. Am 3. Juni legt der Stahlkonzern seine Jahreszahlen vor. Für Aktionäre wird dieser Termin besonders relevant. Erstmals wendet das Management das neue Dividendenmodell an.
Klarheit bei der Ausschüttung
Die neue Politik verspricht eine Ausschüttung von 30 Prozent des Gewinns je Aktie. Voraussetzung dafür ist ein Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA von unter 2,0. Unabhängig davon garantiert der Konzern eine Mindestdividende von 0,40 Euro.
Die Basis dafür steht. In den ersten neun Monaten drückte Voestalpine die Nettoverschuldung um 27,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Das Eigenkapital kletterte auf 7,6 Milliarden Euro. Die Verschuldungsquote verbesserte sich spürbar.
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Operatives Plus stützt den Kurs
Der Umsatz sank von April bis Dezember zwar leicht auf 11,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg indes um 7,2 Prozent auf eine Milliarde Euro. Der freie Cashflow drehte mit 345 Millionen Euro deutlich ins Plus.
Diese operative Stärke spiegelt sich am Aktienmarkt wider. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mit einem Plus von knapp 102 Prozent verdoppelt. Aktuell notiert das Papier bei 42,60 Euro. Damit hält sich die Aktie souverän über der 200-Tage-Linie von 35,15 Euro.
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US-Zölle und grüner Umbau
Ein Bremsklotz bleibt das US-Geschäft. Importabgaben von bis zu 50 Prozent auf Spezialrohre kosten den Konzern im laufenden Jahr bis zu 80 Millionen Euro. Immerhin fangen die 49 nordamerikanischen Standorte einen Teil der Belastung durch lokale Fertigung ab.
Parallel dazu treibt Voestalpine den klimafreundlichen Umbau voran. Im April steht der Rohbau für den ersten Elektrolichtbogenofen in Linz. Das 1,5-Milliarden-Euro-Projekt liegt exakt im Zeitplan. Ab Februar 2027 soll die Anlage CO2-reduzierten Stahl liefern.
Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem EBITDA zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro. Auf der Hauptversammlung am 1. Juli stimmen die Aktionäre dann final über die erste Ausschüttung unter dem neuen Regelwerk ab.
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