Volatus Aerospace treibt den Ausbau seiner industriellen Kapazitäten voran. Das Unternehmen hat gestern offiziell eine neue Anlage für Fertigung und Systemintegration in Mirabel in der kanadischen Provinz Québec eröffnet. Während die Notierung an den Finanzmärkten zuletzt unter Druck stand, schafft das Unternehmen mit diesem Schritt die baulichen Voraussetzungen, um künftige Hardware- und Drohnenprogramme in größerem Umfang zu fertigen.
Fertigung von Drohnen-Dockingstationen gestartet
Der neu eröffnete Industriestandort in Mirabel umfasst eine Fläche von 53.000 Quadratfuß. Die Einrichtung dient schwerpunktmäßig der Integration und Produktion von Fluggeräten der V-Serie sowie weiterer autonomer Systeme. Wie das Unternehmen mitteilte, ist die Fertigung von Drohnen-Dockingstationen vor Ort bereits angelaufen.
Mit der Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten führt Volatus Aerospace zentrale Produktions- und Montageschritte zusammen. Neben dem Bau vollständiger Flugsysteme ermöglicht der Standort die Integration von Baugruppen und Zubehör. Diese Infrastruktur gilt als wichtige operative Basis, um bestehende und künftige Aufträge industriell abzuwickeln.
Flugtests für V-Cortex bilden technologische Basis
Die Werkseröffnung folgt auf technologische Fortschritte in der Steuerungssoftware. Vor gut einer Woche meldete Volatus Aerospace erfolgreiche erste Flugtests seines KI-Flugreglers und Autonomie-Betriebssystems V-Cortex. Dabei demonstrierte das System eine Navigation in Umgebungen ohne Anbindung an globale Satellitensysteme. Der Flug erfolgte vollständig gestützt auf bordeigene Sensoren und kam ohne externe Navigationshilfen aus.
Für das Jahr 2026 hat das Unternehmen weitere Erprobungen und Demonstrationen der Autonomie-Plattform angekündigt. Die Technologie soll den zuverlässigen Einsatz unbemannter Systeme auch dann gewährleisten, wenn Signale gezielt gestört werden oder baulich bedingt ausfallen. Die neue Fertigungsstätte in Mirabel soll die Hardware bereitstellen, auf der solche Systeme eingesetzt werden können.
Kursentwicklung bleibt verhalten
An der Börse spiegelte sich der operative Fortschritt bislang nicht wider. Gestern ging die Aktie bei 0,3485 Euro aus dem Handel, was einem Tagesverlust von 1,8 Prozent entspricht. Im Wochenverlauf summiert sich das Minus damit auf 12 Prozent.
Stand heute, 30. September: Volatus Aerospace – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Volatus Aerospace investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 30. September gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

