Volatus Aerospace hat FDC Aero Composites für die Fertigung der Verbundwerkstoff-Flugzellen des V-100 ausgewählt. Nach der gestern veröffentlichten Unternehmensmeldung übernimmt FDC auch die Herstellung der dafür vorgesehenen Produktionswerkzeuge. Die Volatus-Aktie verlor gestern 2,5 %; ein Zusammenhang zwischen der Meldung und dem Kursrückgang ist nicht belegt.
Lieferung nach Mirabel vorgesehen
Die Lieferung an den Volatus-Standort Mirabel wird im vierten Quartal 2026 erwartet. Der Zeitplan umfasst sowohl die Flugzellen als auch die eigens dafür vorgesehenen Werkzeuge. Damit benennt die Mitteilung neben dem ausgewählten Fertigungspartner auch das Ziel der Lieferung und den erwarteten Zeitraum.
Zukauf erweitert technische Fähigkeiten
Vor gut einer Woche hatte Volatus die Übernahme der litauischen AISPECO UAB abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben ergänzt der Zukauf das Angebot um Sensorsysteme und Missionssoftware. Außerdem erhält Volatus dadurch Fertigungskapazitäten in Europa.
Die Gegenleistung umfasst eine Barzahlung von US$3,0 Millionen sowie die Ausgabe von 17.434.193 Volatus-Stammaktien. Für diese Aktien nennt das Unternehmen einen Wert von C$0,5813 je Anteil.
Hinzu kommen 1.859.804 Aktienanrechte mit Verfügungsbeschränkungen. Weitere, an Bedingungen geknüpfte Zahlungen können über drei Jahre bis zu US$2,5 Millionen erreichen. Dieser zusätzliche Bestandteil der Gegenleistung ist damit nicht als feststehende Zahlung vereinbart.
Eine neue Analysteneinschätzung gab es am 22. Oktober: Medienberichten zufolge nahm Nicholas Boychuk von ATB Cormark Capital Markets die Beobachtung von Volatus Aerospace auf. Er vergab eine spekulative Kaufempfehlung und setzte das Kursziel auf C$1. Dabei handelte es sich um den Beginn der Beobachtung, nicht um die Anhebung eines bestehenden Kursziels.
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