Sparmaßnahmen, ein historischer Gewinneinbruch — und trotzdem Dividende. Volkswagen liefert zum Wochenende ein gemischtes Bild, das die Widersprüche des laufenden Konzernumbaus widerspiegelt.
Gewinne halbiert, Ausschüttung bestätigt
2025 war kein gutes Jahr für VW. Der operative Gewinn brach um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein, der Nettogewinn sank von 12,4 auf 6,9 Milliarden Euro. Trotzdem hält der Konzern an einer Dividende von 5,20 Euro je Stammaktie fest — zahlbar nach der Hauptversammlung am 18. Juni.
Für 2026 gibt sich VW vorsichtig optimistisch: Der Umsatz soll um bis zu drei Prozent wachsen, die operative Marge zwischen 4,0 und 5,5 Prozent liegen. Das ist solide, aber kein Befreiungsschlag.
Zur Kontinuität an der Konzernspitze trägt auch die geplante Wiederwahl von Hans Dieter Pötsch bei. Der 74-jährige Österreicher, seit 2015 Aufsichtsratsvorsitzender, soll sein Mandat verlängern — ebenfalls Thema der Juni-Hauptversammlung.
Multivan mit neuem Infotainment
Auf der Produktseite präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge ein Facelift des Multivan, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Die Basis stimmt: 2025 stiegen die Auslieferungen um 31 Prozent auf 38.700 Einheiten — die erfolgreichste Generation des Modells bislang.
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Das Update bringt einen 12,9-Zoll-Touchscreen mit ChatGPT-Integration, Travel Assist 3.0 sowie verbesserte Ladetechnik für den elektrischen eMultivan. Äußerlich bleibt die Änderung evolutionär, neu sind unter anderem Mattlackierungen und drei Bicolor-Varianten. Weitere Details folgen bis Spätsommer 2026.
Parallel plant VW erstmals Plug-in-Hybrid-Antriebe für Transporter und Caravelle sowie Vehicle-to-Load-Funktionalität für den ID. Buzz.
Die Aktie notiert mit einem Minus von rund 20 Prozent seit Jahresbeginn nahe ihrem 52-Wochen-Tief — der Markt honoriert die Stabilisierungsbemühungen bislang nicht. Ob die Margenprognose für 2026 tatsächlich eingehalten wird, entscheidet sich spätestens mit den Halbjahreszahlen im Sommer.
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