Der Gewinneinbruch von 53 Prozent im Jahr 2025 zwingt Volkswagen zu einem der größten Stellenabbau-Programme der Unternehmensgeschichte. Bis 2030 sollen in den deutschen Betrieben rund 50.000 Stellen wegfallen — deutlich mehr als die zuvor kommunizierten 35.000. CEO Oliver Blume spricht von einem „grundlegend anderen Umfeld“, auf das der Konzern reagieren müsse.
Wenn Porsche kaum noch verdient
Der operative Gewinn der gesamten Gruppe sank 2025 auf 8,9 Milliarden Euro — den niedrigsten Wert seit 2016. Mehrere Faktoren trafen gleichzeitig: US-Zölle, Währungsgegenwind und ein zunehmend aggressiver Wettbewerb in China. Besonders schmerzhaft war der Einbruch bei Porsche, wo der operative Gewinn um 98 Prozent kollabierte. Die Sportwagenmarke steht damit exemplarisch für ein breiteres Problem: Premium-Elektrofahrzeuge finden schwerer Käufer als erhofft, was Porsche zur Anpassung seiner Produktpläne zwang.
Der Stellenabbau betrifft verschiedene Konzernmarken in Deutschland — neben der Kernmarke VW auch Audi, Porsche und die Softwaretochter CARIAD.
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Produkte und neue Geschäftsfelder als Gegenpol
Für 2026 setzt Volkswagen auf eine breite Modelloffensive mit mehr als 20 neuen oder überarbeiteten Fahrzeugen. Im Fokus steht dabei eine „Electric Urban Car Family“ — darunter der ID. Polo, der CUPRA Raval und der Å koda Epiq — die Elektromobilität in günstigere Preissegmente tragen soll. Parallel dazu nimmt der Konzern in Salzgitter ein erstes großes Batteriespeichersystem mit 20 MW Leistung in Betrieb, das den Einstieg in den Energiehandel markiert.
Die Konzernprognose für 2026 sieht eine operative Umsatzrendite zwischen 4,0 und 5,5 Prozent vor. Angesichts eines Schlusskurses von 92,20 Euro — rund 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom März 2025 — preist der Markt die Unsicherheit des laufenden Umbaus bereits ein. Ob die Produktoffensive die Marge tatsächlich in die obere Hälfte dieser Spanne drückt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die neuen Elektromodelle in einem hart umkämpften Markt Fuß fassen.
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