Die Deutsche Bank hat ihre Kaufempfehlung für Vonovia am Donnerstag bestätigt und ein Kursziel von 20 Euro genannt. Medienberichten zufolge beließ das Institut die Einstufung auf „Buy“. Damit liegt nach der Veröffentlichung des Neunmonatsberichts eine weitere positive Analysteneinschätzung für den Immobilienkonzern vor.
Zwei Häuser mit positiven Einstufungen
JPMorgan beließ Vonovia am Mittwoch Medienberichten zufolge auf „Overweight“ und setzte das Kursziel auf 24,50 Euro. Das Haus hatte seine Zielmarke bereits am Dienstag auf diesen Wert gesenkt und die Einstufung dabei unverändert gelassen.
Die Aktie fiel gestern um 1,1% auf 16,84 €. Parallel zu den Analysteneinschätzungen stand die Unsicherheit um Berlins Wohnungspläne in der Berichterstattung; ein eindeutig isolierter Auslöser der Kursbewegung ist damit nicht belegt.
Vermietung wächst, Mittelzufluss sinkt
Vonovia meldete mit den Neunmonatszahlen ein wachsendes Vermietungsgeschäft, zugleich aber Gegenwind in den verkaufsorientierten Segmenten. Das bereinigte EBITDA der Vermietung stieg nach Unternehmensangaben um 3,5 % auf 1.912,2 Mio. €. Das organische Mietwachstum erreichte 3,8 %.
Das bereinigte Vorsteuerergebnis sank dagegen um 3,5 % auf 1.408,0 Mio. €. Beim operativen freien Cashflow fiel der Rückgang deutlicher aus: Er verringerte sich um 34,1 % auf 932,5 Mio. €.
Für das Gesamtjahr erwartet Vonovia das bereinigte EBITDA in der unteren Hälfte der Spanne von 2,95–3,05 Mrd. €. Der operative freie Cashflow soll moderat unter dem Vorjahresniveau liegen, nachdem das Unternehmen zuvor mit einem unveränderten Niveau gerechnet hatte.
Beim bereinigten Vorsteuerergebnis rechnet Vonovia mit dem unteren Ende seiner Prognosespanne, bei den bereinigten Aktionärserträgen dagegen mit der oberen Hälfte. Am 09.11.2026 steht die angekündigte Neunmonats-Roadshow in Frankfurt an.
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