Vonovia verstärkt sich mit Expertise aus der Energiebranche, um den modularen Neubau voranzutreiben. Parallel dazu dämpft eine aktuelle Analystenstudie die Erwartungen an den deutschen Wohnungsmarkt. Für das Wertpapier ergibt sich daraus eine gemischte Ausgangslage zum Start in das zweite Quartal.
Strategiewechsel im Entwicklungsbereich
Katja Wünschel hat am 1. April ihre Arbeit aufgenommen und rückt zum 1. Juni als Chief Development Officer in den Vorstand auf. Sie löst Daniel Riedl im gegenseitigen Einvernehmen ab. Die Personalie markiert einen bewussten Richtungswechsel. Wünschel war zuvor als CEO bei RWE Renewables Europe & Australia tätig. Der Immobilienkonzern will ihre Erfahrung in der parallelen Umsetzung großer Infrastrukturprojekte nutzen, um das serielle und modulare Bauen künftig stärker zu standardisieren.
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Barclays bleibt pessimistisch
Trotz der strategischen Weichenstellung im Entwicklungsbereich bleibt das Marktumfeld schwierig. Die britische Investmentbank Barclays senkte ihr Kursziel für den Titel leicht von 24 auf 23 Euro und beließ die Einstufung auf „Underweight“. Die Analysten begründen diesen Schritt mit den weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen. Eine spürbare Erholung erfordere sinkende Verkaufspreise zur Annäherung von Angebot und Nachfrage sowie bessere Finanzierungskonditionen.
Diese Skepsis spiegelt sich in der jüngsten Kursentwicklung wider. Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet die Aktie einen Rückgang von über 17 Prozent und notiert aktuell bei 22,15 Euro. Damit nähert sich der Wert wieder dem Ende März markierten 52-Wochen-Tief von 20,97 Euro an.
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Blick auf die Quartalszahlen
Das breitere Analystenfeld bewertet die Situation hingegen uneinheitlich. Die aktuellen Einschätzungen zeigen eine deutliche Spanne:
- Barclays: „Underweight“ (23,00 Euro)
- Deutsche Bank: „Hold“ (28,00 Euro)
- Goldman Sachs: „Buy“ (31,30 Euro)
Am 7. Mai präsentiert der Konzern seine Ergebnisse für das erste Quartal. Für das laufende Gesamtjahr peilt das Management ein bereinigtes EBITDA von 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro an, was einem Anstieg von rund 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die anstehende Quartalsbilanz bietet die nächste konkrete Gelegenheit, die operative Entwicklung mit diesen ambitionierten Jahreszielen abzugleichen.
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