Vulcan Energy hat am Freitag für das Septemberquartal einen Nettoabfluss aus Investitionstätigkeit von 97,961 Millionen Euro gemeldet. Hinzu kamen laut dem Unternehmen 11,108 Millionen Euro Mittelabfluss aus dem operativen Geschäft. Die Aktie verlor am selben Tag 11%.

Ausgaben für Entwicklung und Mittelzuflüsse

Im Tätigkeitsbericht für das dritte Quartal 2026 bezifferte Vulcan die Entwicklungsausgaben auf 88,8 Millionen Euro. Diese Ausgaben meldete das Unternehmen neben den Zahlungsströmen, die es im gesonderten Kapitalflussbericht für das Septemberquartal auswies.

Auf der Finanzierungsseite berichtete Vulcan über eingegangene strategische Eigenkapitalbeiträge von 53,7 Millionen Euro. Außerdem erhielt das Unternehmen während des Quartals Teilzahlungen aus deutschen staatlichen Fördermitteln in Höhe von 10,7 Millionen Euro. Beide Angaben beziehen sich auf tatsächlich erhaltene Mittel, nicht auf angekündigte künftige Zahlungen.

Zum Quartalsende wies Vulcan Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 129,432 Millionen Euro aus. Weitere 80,0 Millionen Euro lagen in Einlagen, die innerhalb von 90 Tagen nicht zugänglich waren. Bei diesem Teil des Finanzbestands bestand damit eine zeitliche Zugriffsbeschränkung.

Projektbericht und schwaches Branchenumfeld

Zu Lionheart erklärte Vulcan im Quartalsbericht, dass Bohrarbeiten und Bau innerhalb des Zeit- und Budgetplans vorankamen. Der abgeschlossene Test LSC-3a stützte nach Unternehmensangaben die Annahmen zu den Untergrundverhältnissen des Projekts.

Vulcan, das dem Lithiumsektor angehört, traf zugleich auf ein schwaches Branchenumfeld. Medienberichten zufolge standen australische Lithiumaktien unter Druck, nachdem die Preise für Lithiumcarbonat im vorangegangenen Monat um nahezu 20% gefallen waren. Der Bericht verwies außerdem auf Sorgen über Veränderungen im Verhältnis von Angebot und Nachfrage.