Vulcan Energy hat am 30. Oktober für das Ende September 2026 abgeschlossene Quartal einen Zahlungsmittelbestand von 129,432 Millionen Euro ausgewiesen. Die Angabe umfasst laut dem Kapitalflussbericht des Unternehmens Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Die Kreditlinien für das Projekt Lionheart waren zum Quartalsende noch nicht in Anspruch genommen.

Eigenkapital und Fördermittel geflossen

Im Tätigkeitsbericht zum selben Quartal meldete Vulcan außerdem den Eingang von 53,7 Millionen Euro aus den ersten beiden Eigenkapitalabrufen. Hinzu kamen 10,7 Millionen Euro an Fördermitteln der deutschen Bundesregierung. Den ersten Abruf der Projektkredite erwartet das Unternehmen im ersten Quartal 2027.

Auch bei den gemeldeten Beteiligungspositionen gab es Veränderungen. Citigroup legte vor rund zwei Wochen einen Rückgang ihres maßgeblichen Anteils an Vulcan auf 9,8692 Prozent offen, nach zuvor 11,3823 Prozent. Die in dieser Mitteilung aufgeführten Veränderungen standen überwiegend im Zusammenhang mit Wertpapierleihgeschäften.

Bohrtest stützt Projektannahmen

Nach Angaben von Vulcan verliefen die Bohr- und Bauarbeiten für Lionheart im Berichtsquartal innerhalb des Zeitplans und des Budgets. Für die Zeit nach Quartalsende berichtete das Unternehmen zudem, dass der siebte Bohrtest die Matrix-Injektion bestätigt habe.

Bereits am 15. Oktober hatte Vulcan einen erfolgreichen Test der Bohrung LSC-3a gemeldet. Dieser stützte nach Unternehmensangaben die Annahmen zur Feldentwicklung von Lionheart. Im später veröffentlichten Quartalsbericht bezifferte Vulcan die angezeigte Injektionskapazität unter den geplanten Betriebsbedingungen auf ungefähr 64 Standardliter pro Sekunde. Damit bezog sich die Kapazitätsangabe ausdrücklich auf die vorgesehenen Betriebsbedingungen.