Vulcan Materials, der größte Zuschlagstoffproduzent der USA, hat am Dienstag Quartalszahlen vorgelegt, die die Erwartungen deutlich verfehlten. Die Aktie büßte im vorbörslichen Handel 7,07 Prozent ein – eine klare Reaktion auf die schwachen Ergebnisse.
Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,70 Dollar – fast ein Viertel unter der Analystenschätzung von 2,13 Dollar. Auch beim Umsatz blieb Vulcan Materials hinter den Erwartungen zurück: Mit 1,91 Milliarden Dollar verfehlte man die prognostizierten 1,95 Milliarden Dollar.
Gewinn bricht ein
Besonders auffällig: Der Bruttogewinn im vierten Quartal sank um 9 Prozent auf 487 Millionen Dollar, verglichen mit 537 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn fiel von 293,8 Millionen Dollar auf 252 Millionen Dollar – ein Rückgang, der die Anleger verunsicherte.
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Die Probleme lagen vor allem in der Produktmischung. Zwar stiegen die Auslieferungen von Zuschlagstoffen um 2 Prozent, doch ungünstige geografische und produktspezifische Faktoren dämpften das Preiswachstum. Frachtbereinigt legten die Preise zwar um 5 Prozent zu, doch ausgewiesen waren es nur magere 2 Prozent.
Jahresbilanz versöhnlicher
Auf das Gesamtjahr 2025 betrachtet sieht das Bild freundlicher aus. Der Nettogewinn stieg um 18 Prozent auf 1,08 Milliarden Dollar, der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf 7,94 Milliarden Dollar. CEO Ronnie Pruitt betonte, dass das EBITDA im Jahresvergleich um 13 Prozent zulegte und die Marge um 160 Basispunkte expandierte.
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Für 2026 zeigt sich das Management optimistisch. Vulcan Materials erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,4 und 2,6 Milliarden Dollar. Die Auslieferungen von Zuschlagstoffen sollen um 1 bis 3 Prozent steigen, getragen von anhaltend starker Nachfrage im öffentlichen Bau und sich verbessernden Perspektiven im privaten gewerblichen Segment.
Strategisch setzt das Unternehmen auf Fokussierung: Die Asphalt- und Baudienstleistungssparte im Großraum Houston wurde bereits verkauft. Ein weiterer Deal steht an – die Betonfertigteilwerke in Kalifornien sollen im zweiten Quartal 2026 den Besitzer wechseln.
Die Quartalszahlen zeigen: Trotz solider Jahresbilanz kämpft Vulcan Materials mit kurzfristigen Margendruck. Ob die strategische Neuausrichtung und die optimistischen Jahresprognosen die Anleger überzeugen können, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
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