Wacker Chemie trotzt dem schwierigen Marktumfeld. Während Währungseffekte den Umsatz bremsen, treibt das Sparprogramm PACE die Profitabilität nach oben. Der Konzern kehrt damit schneller als erwartet in die Gewinnzone zurück.
Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 0,21 Euro. Damit übertraf der Spezialchemiekonzern die Erwartungen der Analysten deutlich. Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein Minus in den Büchern.
Der Umsatz sank währungsbedingt auf 1,41 Milliarden Euro. Parallel dazu kletterte das operative Ergebnis (EBITDA) um 45 Prozent auf 173 Millionen Euro. Die strikte Kostendisziplin zeigt erste messbare Erfolge.
Das Effizienzprogramm PACE steuerte im Auftaktquartal Einsparungen von 40 Millionen Euro bei. Bis 2028 will die Konzernführung die jährlichen Kosten um mehr als 300 Millionen Euro senken. Das Ziel bleibt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
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Die Sparten entwickelten sich dabei uneinheitlich. Silicones lieferte ein EBITDA von 117 Millionen Euro, während Polymers das Ergebnis um 33 Prozent steigerte. Das Polysilicium-Geschäft leidet indes unter den niedrigen Preisen für Solarkomponenten.
Das Management bestätigt die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr. Der Korridor liegt zwischen 550 und 700 Millionen Euro. Beim Umsatz zeigt sich der Vorstand optimistischer und erwartet nun ein hohes einstelliges Wachstum.
Im Mai plant Wacker Chemie die Präsentation neuer bio-basierter Inhaltsstoffe auf einer Fachmesse in New York. Diese Erweiterung des Portfolios soll die Abhängigkeit von klassischen Spezialchemikalien verringern. Die Aktie beendete die Woche bei 91,45 Euro.
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