Die australische Woodside Energy Group hat am Mittwoch Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und dabei eine bittere Pille für Anleger präsentiert. Während die Umsatzerlöse die Erwartungen übertrafen, zeichnet sich für 2026 ein deutlicher Rückgang der Fördermengen ab.
Der Ölpreis-Kollaps von 20 Prozent im vergangenen Jahr hinterließ seine Spuren: Die durchschnittlichen Erlöse je gefördertem Barrel-Äquivalent sanken von 63 auf nur noch 57 Dollar. Das drückte den Quartals-Umsatz um 13 Prozent auf 3,04 Milliarden Dollar. Die Produktion ging um 5 Prozent auf 48,9 Millionen Barrel zurück.
Pluto-Wartung bremst Wachstum
Doch was bedeutet das für die kommenden Monate? Die neue Prognose von 172 bis 186 Millionen Barrel für 2026 liegt deutlich unter dem Rekordwert von 198,8 Millionen Barrel aus 2025 – ein Rückgang um bis zu 13 Prozent. Verantwortlich dafür sind umfangreiche Wartungsarbeiten an der Pluto-LNG-Anlage im zweiten Quartal. Die Anlage muss für die Verarbeitung von Gas aus dem neuen Scarborough-Projekt vorbereitet werden.
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Analysten zeigen sich dennoch gelassen. Saul Kavonic von MST Marquee und Nik Burns von Jarden bewerten die Zahlen als „stark“ und erinnern daran, dass Woodside seine Produktionsprognosen zuletzt wiederholt nach oben korrigierte. Die konservative Guidance könnte erneut Spielraum nach oben lassen.
Scarborough verzögert sich weiter
Die Produktionsplattform für das Scarborough-Projekt ist mittlerweile am Förderfeld angekommen. Das Megaprojekt ist zu 94 Prozent fertiggestellt und soll im vierten Quartal 2026 seine erste LNG-Ladung liefern – später als ursprünglich geplant. Der Markt hatte zuvor mit einem Start im dritten Quartal gerechnet.
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Gleichzeitig investiert der Konzern massiv in die Zukunft: Die Investitionsausgaben für 2026 werden zwischen 4 und 5 Milliarden Dollar liegen. Neben Scarborough fließt Kapital ins Louisiana-LNG-Projekt, für das Woodside im vergangenen Jahr mehrere Anteile verkaufte, um sich frisches Kapital zu sichern.
Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von über 2,5 Prozent auf 24,93 australische Dollar – ein Zeichen, dass Investoren das kurzfristige Produktionstief als verdaubar einschätzen. Die Sangomar-Ölplattform vor Senegal und Pluto liefen in der zweiten Jahreshälfte auf Hochtouren und stabilisierten die Produktion.
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