Woodward hat am 2. Februar seine Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt – und die haben es in sich. Der Umsatz schoss um satte 29% auf 996 Millionen Dollar in die Höhe, während Analysten lediglich 890 Millionen Dollar erwartet hatten. Beim Gewinn je Aktie lag das Ergebnis mit 2,17 Dollar sogar 51 Cent über der Konsensschätzung von 1,66 Dollar.
Die Aktie reagierte prompt: Ein Kurssprung von 10% folgte auf die Zahlen. Kein Wunder, denn was CEO Chip Blankenship hier ablieferte, übertraf selbst optimistische Erwartungen. Das Nettoergebnis kletterte im Jahresvergleich um 54%, der bereinigte Gewinn pro Aktie legte sogar um 61% zu.
Wo kommt das Wachstum her?
Die Antwort: von überall. Beide Geschäftsbereiche – Aerospace und Industrial – lieferten zweistellige Zuwachsraten. Im Luftfahrtbereich stiegen die Erlöse um 29% auf 635 Millionen Dollar. Besonders stark entwickelte sich das Servicegeschäft mit einem Plus von 50%, getragen von hoher Flugzeugauslastung und zunehmenden Wartungsaktivitäten. Auch das OEM-Geschäft legte sowohl im kommerziellen Bereich (+22%) als auch im Verteidigungssektor (+23%) deutlich zu.
Die operative Marge im Aerospace-Segment verbesserte sich um beachtliche 420 Basispunkte auf 23,4%. Verantwortlich dafür waren Preiseffekte, ein vorteilhafter Produktmix und höhere Volumina.
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Industriegeschäft überrascht positiv
Nicht minder beeindruckend entwickelte sich das Industriegeschäft. Mit einem Umsatzplus von 30% auf 362 Millionen Dollar und einer Margensteigerung von 410 Basispunkten auf 18,5% zeigte dieser Bereich sogar eine noch dynamischere Entwicklung als der Luftfahrtbereich.
Der Transportsektor brummte regelrecht mit einem Anstieg von 55%, getrieben durch volle Auftragsbücher bei Werften und starke Nachfrage nach alternativen Antrieben. Öl & Gas wuchs um 28%, während die Stromerzeugung um 7% zulegte – hier spielen insbesondere Investitionen in Gaskraftwerke und die wachsende Nachfrage nach Notstromaggregaten für Rechenzentren eine Rolle.
Deutlich angehobene Prognose
Was folgt auf solch starke Zahlen? Eine kräftige Anhebung der Jahresprognose. Statt 7-12% erwartet Woodward nun ein Umsatzwachstum von 14-18% für das Gesamtjahr 2026. Beim Gewinn je Aktie wurde die Spanne auf 8,20 bis 8,60 Dollar angehoben – der Konsens lag zuvor bei 8,05 Dollar.
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Konkret bedeutet das für den Aerospace-Bereich eine Wachstumserwartung von 15-20% (zuvor 9-15%), im Industriegeschäft werden 11-14% (zuvor 5-9%) angepeilt. Die operative Marge im Industriesegment soll dabei auf 16-17% steigen.
Cashflow-Wende gelungen
Ein Detail sollte nicht unerwähnt bleiben: Der freie Cashflow sprang von mageren 1 Million Dollar im Vorjahresquartal auf 70 Millionen Dollar. Das zeigt, dass das Wachstum nicht nur auf dem Papier stattfindet, sondern echtes Geld in die Kasse spült. Für das Gesamtjahr peilt Woodward einen freien Cashflow von 300 bis 350 Millionen Dollar an.
Die Aktie hat in den letzten zwölf Monaten bereits 74% zugelegt und schloss zuletzt bei 327,25 Dollar. Nach diesem Quartalsergebnis dürften sich viele fragen: War das erst der Anfang?
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