Workday meldet einen starken Start in das neue Geschäftsjahr. Die Nachfrage nach KI-Lösungen übertrifft die Erwartungen und treibt die Margen nach oben. Anleger reagieren mit Käufen.
Starke Zahlen im Kerngeschäft
Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 13,5 Prozent auf 2,54 Milliarden Dollar. Damit lag das Ergebnis leicht über den Schätzungen der Analysten. Das wichtige Geschäft mit Abonnements wuchs um 9 Prozent.
Besonders bei der Profitabilität lieferte der Software-Konzern ab. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,66 Dollar. Experten hatten im Vorfeld lediglich mit 2,49 Dollar gerechnet.
Die operative Marge kletterte auf 31,8 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 30,2 Prozent. Das Unternehmen profitierte dabei von einer deutlich effizienteren Kostenstruktur.
Wachstumsmotor Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz entwickelt sich zum zentralen Wachstumsmotor. Die Neuabschlüsse für sogenannte „Agentic AI“-Lösungen verdreifachten sich nahezu. Inzwischen nutzen mehr als 4.000 Kunden die hauseigenen KI-Assistenten.
Der jährlich wiederkehrende Umsatz mit KI-Produkten nähert sich der Marke von 500 Millionen Dollar. Der Auftragsbestand für die kommenden zwölf Monate wuchs auf 8,8 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent.
Die Aktie reagiert mit einem zweistelligen Kurssprung und klettert auf 117,38 Euro. Dennoch bleibt die Bilanz für das laufende Jahr mit einem Minus von rund einem Drittel belastet.
Rückkäufe und optimistischer Ausblick
Workday nutzt die starke Cash-Position für massive Aktienrückkäufe. Allein im ersten Quartal investierte das Unternehmen 1,6 Milliarden Dollar in eigene Anteile. Die liquiden Mittel belaufen sich aktuell auf 4,35 Milliarden Dollar.
Das Management hebt die Prognose für das Gesamtjahr an. Die operative Marge soll nun 30,5 Prozent erreichen. Analysten werten den Schritt als Signal für eine dauerhaft höhere Profitabilität durch die KI-Integration.
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