Die Workday-Aktie ist auf ein 52-Wochen-Tief von 202,16 US-Dollar abgestürzt. Binnen zwölf Monaten hat der Titel damit 17,73 Prozent an Wert verloren – ein herber Dämpfer für Anleger des Cloud-Software-Anbieters. Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.
Analysten senken die Erwartungen
Die Zurückhaltung am Markt spiegelt sich auch in den jüngsten Analystenbewertungen wider. Goldman Sachs stufte Workday von „Buy“ auf „Neutral“ herab und setzte das Kursziel bei 238 US-Dollar fest. Das entspricht zwar einem potenziellen Aufwärtspotenzial von 15 Prozent, signalisiert aber deutlich gedämpfte Erwartungen.
Freedom Capital Markets reduzierte das Kursziel von 290 auf 280 US-Dollar, hält jedoch an einer Kaufempfehlung fest. Auch Rosenblatt Securities startete die Coverage mit einer neutralen Einschätzung und einem Ziel von 235 US-Dollar. Die Bären scheinen aktuell die Oberhand zu haben.
Doch was steckt hinter den Zahlen?
Trotz der schwächelnden Börsenperformance präsentierte Workday im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 solide operative Ergebnisse. Freedom Capital Markets hob insbesondere die Fortschritte bei der Produktpalette hervor – etwa durch die Integration von Paradox und den Ausbau des KI-gestützten Ökosystems.
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Mit der Paradox Conversational Applicant Tracking System hat Workday im Januar 2026 eine neue Recruiting-Lösung vorgestellt. Das System ermöglicht Bewerbern, den gesamten Einstellungsprozess per Textnachricht auf dem Smartphone abzuwickeln. Ein klarer Fokus auf Effizienz und Automatisierung.
Expansion im Einzelhandel und Gastgewerbe
Workday weitet seinen Kundenstamm gezielt aus: Über 1.800 Unternehmen nutzen mittlerweile die Plattform, um ihre Abläufe zu optimieren und Personalressourcen besser zu steuern. Zu den jüngsten Neukunden zählen prominente Namen wie Alterra Mountain Company und Zaxby’s – beide aus dem Retail- und Hospitality-Sektor.
Die strategische Positionierung in diesem Bereich könnte mittelfristig Früchte tragen, zumal hier ein hoher Bedarf an digitalen Workforce-Lösungen besteht. Ob das ausreicht, um die Aktie wieder auf Kurs zu bringen?
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Partnerökosystem als Wachstumshebel
Interessant ist auch die Rolle von Workday als Partner für andere SaaS-Anbieter. So vermeldete Auditoria.AI, ein Spezialist für KI-gestützte Finanzautomatisierung, Anfang Januar 2026 ein Wachstum von 400 Prozent bei europäischen Kunden – und listete Workday als einen der Schlüsselpartner. Die Zusammenarbeit zeigt, dass Workdays Plattform zunehmend als Rückgrat für intelligente Automatisierungslösungen dient.
Auch Nasuni, ein Anbieter für Datenmanagement, ernannte im Januar 2026 mit Ross Grainger einen neuen CFO, der zuvor bei Paradox tätig war – jenem Unternehmen, das von Workday übernommen wurde. Solche personellen Verflechtungen unterstreichen die Vernetzung im Cloud-Software-Ökosystem.
Technologie trifft auf harten Wettbewerb
Die Cloud-ERP-Branche bleibt hart umkämpft. Workday gilt zwar als führender Anbieter, steht aber unter Druck durch aggressive Konkurrenten und wachsende Kundenerwartungen an KI-gestützte Features. Die aktuellen Produktinnovationen zeigen, dass das Unternehmen technologisch mithalten kann – doch der Markt honoriert dies bislang nicht mit steigenden Kursen.
Für Anleger bleibt die Lage angespannt. Der Titel dümpelt am Jahrestief, und die Analysten bleiben vorsichtig. Ob die operativen Fortschritte und das wachsende Partnerökosystem ausreichen, um das Ruder herumzureißen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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