Workday hat solide Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr präsentiert, doch der Blick nach vorne trübt die Stimmung. Trotz eines deutlichen Umsatzplus im vierten Quartal reagieren Anleger skeptisch auf die konservative Prognose für das kommende Geschäftsjahr. Kann der Cloud-Spezialist sein hohes Wachstumstempo im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz dauerhaft halten?
Starke Zahlen im Kerngeschäft
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 konnte Workday seinen Gesamtumsatz auf rund 2,53 Milliarden US-Dollar steigern, was einem Zuwachs von 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders die Erlöse aus Abonnements trugen mit einem Plus von 15,7 Prozent maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Auch der bereinigte Gewinn pro Aktie übertraf mit 2,47 US-Dollar die Erwartungen des Marktes.
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Auf Jahressicht erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,55 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser operativen Erfolge steht die Aktie unter Druck und hat seit Jahresbeginn bereits rund 35 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert das Papier bei 114,38 Euro, was einem Tagesminus von knapp drei Prozent entspricht.
Fokus auf die KI-Transformation
Der Hauptgrund für die Zurückhaltung der Investoren liegt im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2027. Workday erwartet bei den Abo-Umsätzen nur noch ein Wachstum zwischen 12 und 13 Prozent, was eine Verlangsamung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Zudem berichtet das Management von längeren Entscheidungszyklen bei Großkunden, insbesondere im Gesundheitswesen und im öffentlichen Sektor, was die kurzfristigen Erwartungen dämpft.
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Das Unternehmen reagiert auf diese Herausforderungen mit einer beschleunigten KI-Offensive. Durch die tiefe Integration von Künstlicher Intelligenz in die Plattform und strategische Zukäufe wie das Unternehmen Pipedream sollen Arbeitsprozesse weiter automatisiert werden. CEO Aneel Bhusri betonte, dass komplexe Unternehmenssysteme für Personal- und Finanzmanagement nicht allein durch KI-gestütztes Coding ersetzt werden könnten und Workday seine führende Position durch Investitionen in die „Agentic AI“-Roadmap verteidigen werde.
Die strategische Ausrichtung liegt nun auf der zügigen Umsetzung dieser technologischen Neuerungen. Anleger werden in den nächsten Quartalen vor allem beobachten, ob die neuen KI-Funktionen die Abschlussgeschwindigkeit bei Großprojekten wieder erhöhen können, um die Wachstumsziele für 2027 abzusichern.
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