XRP hat eine monatelange Abwärtstrendlinie gebrochen – mit erhöhtem Handelsvolumen, das auf echte Käuferbeteiligung hindeutet. Gleichzeitig verzeichnet das XRP Ledger Rekordwerte bei täglichen Transaktionen. Das Bild ist jedoch gespalten: Netzwerkaktivität und Tokenpreis entwickeln sich in entgegengesetzte Richtungen.
Technischer Ausbruch – aber noch nicht bestätigt
Der Kursanstieg über die Widerstandszone bei 1,39–1,40 USD erfolgte mit einem deutlichen Volumenanstieg, was den Ausbruch von einem technischen Zufallsprodukt unterscheidet. Nach einem kurzen Test der 1,41-USD-Marke konsolidierte XRP leicht darunter, bildete dabei aber eine Folge höherer Tiefs – ein Zeichen, dass Käufer versuchen, die ehemalige Widerstandszone als Unterstützung zu etablieren.
Hält XRP die 1,39–1,40-USD-Zone, wären die nächsten Widerstände bei rund 1,44 USD und 1,50 USD im Blick. Bemerkenswert: Der Ausbruch gelang trotz Abflüssen von rund 3,9 Millionen USD aus US-notierten XRP-ETFs.
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Netzwerk boomt, Preis hinkt hinterher
Das XRP Ledger verzeichnet täglich mehr als 2,7 Millionen Zahlungstransaktionen und fast 27.000 AMM-Pools – Rekordwerte. Angetrieben wird das Wachstum vor allem durch Ripples RLUSD-Stablecoin und tokenisierte Vermögenswerte, die XRP als Brückenwährung nutzen. Tokenisierte Realwerte auf dem Ledger summieren sich bereits auf 461 Millionen USD.
Trotzdem notiert XRP rund 62 Prozent unter seinem Hoch aus dem Spätherbst 2025. Die hohe Netzwerkaktivität schlägt sich bislang nicht in nachhaltigem Kaufdruck nieder – ein strukturelles Spannungsfeld, das den kurzfristigen Kursanstieg begrenzen könnte.
Ripples institutionelle Expansion
Auf Unternehmensebene setzt Ripple unterdessen klare Signale. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen USD bewertet Ripple mit rund 50 Milliarden USD – nach einer Finanzierungsrunde im November 2025 bei 40 Milliarden USD. Am 2. März 2026 wurde Ripple Prime, die umbenannte Tochter des 2025 für 1,25 Milliarden USD übernommenen Brokers Hidden Road, in das NSCC-Verzeichnis der DTCC aufgenommen. Damit kann Ripple Prime institutionelle Post-Trade-Volumina direkt über das XRP Ledger abwickeln – ein Zugang zur zentralen US-Nachhandelsinfrastruktur, die jährlich Transaktionen in Quadrillionenhöhe verarbeitet.
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XRP-ETFs, die im November 2025 starteten und bis Januar 2026 rund 1,6 Milliarden USD einsammelten, verlieren dagegen an Schwung: Die verwalteten Vermögen sind auf rund 1,06 Milliarden USD gesunken, die wöchentlichen Zuflüsse brachen um 45 Prozent ein.
Makro als Gegenwind
Ein zusätzlicher Belastungsfaktor kommt von der Geldpolitik. Kevin Warsh, Trumps Kandidat für den Fed-Vorsitz, wurde am 4. März offiziell dem Senat vorgeschlagen. Warsh gilt als entschiedener Kritiker der quantitativen Lockerung und will die Fed-Bilanz von derzeit 6,5 Billionen USD aggressiv reduzieren – was Liquidität aus den Märkten abziehen würde. Für Kryptomärkte, die auf reichlich Liquidität angewiesen sind, wäre das ein strukturell ungünstiges Umfeld.
Das regulatorische Bild ist dagegen deutlich klarer als in früheren Zyklen: Der jahrelange SEC-Rechtsstreit mit Ripple ist seit 2025 beigelegt, sieben Spot-ETFs sind aktiv, und XRP wurde in die strategische Kryptoreserve der USA aufgenommen. Ob der aktuelle Ausbruch Bestand hat, hängt maßgeblich davon ab, ob die 1,39–1,40-USD-Zone als Unterstützung hält – und ob die Makrolage das zulässt.
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