XRP: Dieser Wahnsinn hat Methode!

Der XRP-Kurs zeigt sich schwach, während Ripple die Förderarchitektur umbaut und mit dem Stablecoin RLUSD interne Konkurrenz schafft. Institutionelle ETFs sammeln dennoch Kapital.

Finanzdistrikt bei Sonnenaufgang
Kurz & knapp:
  • Kurs pendelt schwach um 1,31 US-Dollar
  • Ripple baut Förderarchitektur grundlegend um
  • Stablecoin RLUSD schafft interne Konkurrenz
  • XRP-ETFs verzeichnen hohe Nettozuflüsse

Spannende, aber auch keine direkt guten Nachrichten für die Kryptowährung XRP. Aktuell vollzieht sich im Hintergrund des XRP Ledgers ein Umbau, während der Kurs bei 1,31 bis 1,35 Dollar pendelt und zuletzt rund 4 % verlor. Derzeit sind die Notierungen nur noch knapp oberhalb der Marke von 1,31 Dollar. Damit gilt auch, dass die Notierungen zu schwach sind, um hier schnell zu einem Aufflackern oder gar zu einem Trendwechsel anzusetzen. Es bleibt dabei, dass die unmittelbar wichtige Linie bei 1,50 Dollar beginnt. Hier wäre eine runde Marke zu überwinden, die unbedingt zum Investieren benötigt wird.

Formal bleiben sonst sämtliche Trend-Indikationen klar nach unten gerichtet.

XRP: Da gibt es weniger Hoffnung

Dabei baut das Unternehmen Ripple durchaus um. Es verändert die Förderarchitektur grundlegend. Seit 2017 flossen mehr als 550 Millionen Dollar in Projekte auf dem Ledger. Künftig soll eine dezentrale Struktur über die Vergabe von Mitteln entscheiden.

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Aktuell wächst zudem zumindest recht allgemein das institutionelle Interesse weiter an. XRP ETFs, die seit Herbst 2025 zur Verfügung stehen und am Markt sind, sammelten bislang 1,24 Milliarden Dollar an Nettozuflüssen ein. Das verwaltete Vermögen beträgt 1,06 Milliarden Dollar. Etwa die Hälfte aller Mittel in Altcoin ETFs entfällt auf XRP.

Gleichzeitig baut Ripple den Stablecoin RLUSD aus. Am 19. Februar prägte das Unternehmen 20 Millionen Einheiten auf Ethereum. Der Umlauf liegt bei rund 1,55 Milliarden Dollar. Damit entsteht interne Konkurrenz für XRP als Brückenwährung im Zahlungsverkehr. Ob der Token künftig stärker über neue Anwendungsfälle jenseits klassischer Transfers definiert wird, bleibt offen. Also gibt es nicht nur ungünstige Nachrichten. Insofern gibt es sicher noch weitere Beobachter, die immer noch auf ein großes Comeback der Kryptowährungen allgemein und von XRP speziell hoffen werden.

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Über Mirko Hennecke 1583 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.