XRP: Ominöse Vorzeichen!

Der Kurs der Kryptowährung XRP fällt unter die Marke von 2 US-Dollar. Geopolitische Unsicherheiten und dünne Liquidität verstärken den Abwärtstrend, während charttechnische Signale auf Schwäche hindeuten.

XRP Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursverlust unter psychologische Marke von 2 Dollar
  • Geopolitische Zolldrohungen belasten Kryptomarkt
  • Dünne Orderbücher verstärken Abwärtsbewegung
  • Charttechnische Signale deuten auf anhaltende Schwäche

Der Kurs von XRP ist wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2 US-Dollar gefallen und notiert aktuell bei 1,92 US-Dollar. Was vor Kurzem noch nach einem möglichen Durchbruch aussah, entpuppt sich nun als neue Belastungsprobe für die Kryptowährung. Doch was steckt hinter dem erneuten Rücksetzer?

Geopolitische Spannungen setzen Altcoins unter Druck

Die Ursachen für die jüngsten Kursverluste liegen weniger in fundamentalen Entwicklungen bei Ripple selbst. Vielmehr belasten geopolitische Unsicherheiten den gesamten Kryptomarkt. Im Zentrum stehen neue US-Zolldrohungen im Kontext des Grönland-Konflikts. Ab dem 1. Februar drohen Washington 10-prozentige Strafzölle auf Waren aus mehreren europäischen Ländern an, darunter Deutschland, Frankreich und Dänemark. Sollten bis zum 1. Juni keine Verhandlungserfolge erzielt werden, könnten weitere 25 Prozent hinzukommen.

Die EU stellt sich geschlossen hinter Dänemark und bereitet Gegenmaßnahmen vor. Gegenzölle und Marktbeschränkungen für US-Unternehmen stehen im Raum. Bis zum World Economic Forum in Davos vom 19. bis 23. Januar will Europa seine Verhandlungsposition stärken.

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Dünne Orderbücher verstärken Abwärtsdynamik

Besonders problematisch für XRP: Die Kryptowährung reagiert extrem sensibel auf solche Unsicherheiten. In den Nachtstunden, wenn klassische Börsen geschlossen sind, reichen moderate Verkaufsorders in dünnen Orderbüchern aus, um heftige Kettenreaktionen auszulösen. Automatische Liquidationen gehebelter Positionen verstärken die Abwärtsbewegung zusätzlich. XRP verzeichnete in dieser Phase einen deutlichen Liquidationswick.

Während traditionelle Märkte tagsüber ruhiger bleiben, zeigt der 24/7-Kryptohandel die volle Wirkung der Nervosität.

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Technische Schwächesignale häufen sich

Aus charttechnischer Sicht zeigt der Wochenchart zwar eine Abkühlung von überkauften Bereichen, das Momentum bleibt jedoch negativ. Seit Juli 2025 fehlt im Tageschart ein neues höheres Hoch – ein klassisches Schwächesignal. Unterhalb des aktuellen Kursniveaus liegt weiterhin viel Liquidität, die potenziell noch abgeholt werden könnte.

Die Frage ist nun: Handelt es sich um einen kurzen Ausrutscher oder beginnt tatsächlich die nächste Abwärtswelle? Die Antwort darauf hängt maßgeblich davon ab, wie sich die geopolitischen Spannungen entwickeln und ob die dünnen Orderbücher weiteren Verkaufsdruck standhalten können.

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Über Felix Baarz 1535 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.