SEC und CFTC haben XRP am 17. März 2026 gemeinsam als digitale Ware eingestuft – und damit einen jahrelangen Rechtsstreit endgültig beigelegt. Die 68-seitige Leitlinie beider Behörden ist die bedeutendste gemeinsame Krypto-Entscheidung ihrer Geschichte und stellt XRP in dieselbe Kategorie wie Bitcoin, Ethereum und Solana.
Was die Klassifizierung bedeutet
Laut SEC-Leitlinie leiten digitale Waren ihren Wert aus dem programmatischen Betrieb eines Netzwerks ab – nicht aus den Entscheidungen einer zentralen Einheit. XRP erfüllt dieses Kriterium als Token, der Transaktionen auf dem XRP Ledger abwickelt und die Netzwerkfunktionalität sicherstellt.
Ripples Chief Legal Officer Stuart Alderoty kommentierte die Entscheidung knapp: „Wir wussten immer, dass XRP kein Wertpapier ist – und jetzt hat die SEC klargestellt, was es ist: eine digitale Ware.“ Die Klassifizierung gilt als direkte Bestätigung des Urteils von Richterin Analisa Torres im SEC-vs.-Ripple-Verfahren.
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Allerdings ist die Einstufung nicht permanent. SEC-Chairman Atkins bezeichnete sie als ersten Schritt; ein formaler Regelgebungsprozess soll in ein bis zwei Wochen eingeleitet werden, mit Vorschlägen von voraussichtlich über 400 Seiten.
ETFs, Netzwerkdaten und Südkorea
Für den institutionellen Markt schafft die Entscheidung eine klarere Grundlage. Sieben XRP-Spot-ETFs sind in den USA bereits handelbar. Seit ihrem Start im November 2025 haben sie 1,4 Milliarden US-Dollar an Netto-Zuflüssen angezogen und ein verwaltetes Vermögen von 1,44 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Die gesamten Netto-Zuflüsse aller XRP-Anlageprodukte im Jahr 2026 belaufen sich laut CoinShares auf 153 Millionen US-Dollar bei einem Gesamt-AUM von 2,4 Milliarden US-Dollar.
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Parallel dazu zeigen die On-Chain-Daten bemerkenswerte Signale: Die Zahl nicht-leerer Wallets auf dem XRP Ledger hat erstmals seit über 13 Jahren die Marke von 7,7 Millionen überschritten. Am 16. März erreichten aktive Adressen mit 46.767 ein Fünf-Wochen-Hoch – ein Hinweis auf strukturell wachsende Adoption jenseits rein spekulativer Aktivität.
Besonders auffällig ist die Dynamik in Südkorea. Auf der Börse Upbit entfiel am 17. März ein Anteil von 18 % des Gesamtvolumens auf XRP – mehr als Bitcoin (11,5 %) und Ethereum (9,6 %) zusammen. Das Spot-Handelsvolumen sprang innerhalb von 24 Stunden um 115 % auf 1,84 Milliarden US-Dollar. Obwohl Südkorea nur 0,6 % der Weltbevölkerung stellt, entfällt auf das Land schätzungsweise ein Drittel des weltweiten XRP-Handels.
Strukturelle Neubewertung
Die Klassifizierung ist keine Gesetzgebung, sondern ein Übergangrahmen. Der US-Kongress arbeitet parallel an zwei Schlüsselgesetzen: dem CLARITY Act, der der CFTC die alleinige Zuständigkeit über Spot-Märkte für digitale Waren übertragen würde, und dem GENIUS Act, der erstmals einen föderalen Rahmen für Zahlungs-Stablecoins schaffen soll. Solange diese Gesetze ausstehen, bleibt die aktuelle Leitlinie das maßgebliche Referenzdokument – und für XRP der Übergang von einem jahrelang umstrittenen Asset zu einem offiziell anerkannten digitalen Rohstoff unter US-Bundesrecht.
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