Am 27. März laufen gleich zwei wichtige Fristen ab: die finale SEC-Deadline für eine neue Tranche von XRP-ETF-Anträgen und der Verfall eines ungewöhnlich konzentrierten Options-Clusters. Das Zusammentreffen beider Ereignisse macht diesen Termin zum vorerst wichtigsten Datum für XRP-Anleger.
Derivatemarkt sendet ungewöhnliche Signale
Rund 14,6 Millionen Dollar an Open Interest häufen sich auf der Handelsplattform Deribit beim Strike-Preis von 1,40 Dollar — das entspricht fast einem Viertel aller offenen XRP-Kontrakte auf der Plattform. Eine solche Konzentration auf einen einzigen Strike ist selten. Mit näher rückendem Verfall könnte dieser Kurs wie ein Magnet wirken: Market Maker in Short-Gamma-Positionen passen ihre Absicherungen dynamisch an und können den Preis dabei in Richtung des Strikes ziehen.
XRP notiert aktuell knapp oberhalb dieser Marke bei rund 1,45 Dollar — und damit deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 3,56 Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
ETF-Zuflüsse: Retail kauft, Institutionen zögern
Spot-XRP-ETFs haben seit ihrem Start im November 2025 kumulative Zuflüsse von rund 1,44 Milliarden Dollar verzeichnet — allerdings stammen 84 Prozent davon aus dem Retail-Segment. Das institutionelle Kapital, das eine Rohstoff-Klassifizierung eigentlich anziehen sollte, ist bislang ausgeblieben. In der vergangenen Woche verzeichneten XRP-ETFs sogar Netto-Abflüsse von 28 Millionen Dollar, während Bitcoin-ETFs im gleichen Zeitraum 767 Millionen Dollar anzogen.
Immerhin zeigen jüngste 13F-Einreichungen, dass einige Wall-Street-Häuser bereits Positionen aufgebaut haben: Goldman Sachs hält Spot-XRP-ETFs im Wert von über 150 Millionen Dollar, gefolgt von Jane Street, Citadel und Millennium Management.
Wachstum auf der Kette, begrenzte Preiswirkung
Das XRP Ledger überschritt erstmals in seiner Geschichte die Marke von 7,7 Millionen nicht-leeren Wallets. Die aktiven Adressen sprangen am 16. März auf ein Fünf-Wochen-Hoch von 46.767. Ein breiteres Halter-Fundament kann den Verkaufsdruck durch konzentrierte Großpositionen dämpfen — ein strukturell positives Signal.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Weniger direkt auf den Kurs wirkt sich das RWA-Wachstum aus. Das XRP Ledger hostet mittlerweile tokenisierte Real-World Assets im Wert von 2,3 Milliarden Dollar, mehr als doppelt so viel wie zu Jahresbeginn. Institutionen wie Société Générale und Deutsche Bank nutzen die Infrastruktur jedoch primär für Stablecoins wie RLUSD und EURCV — XRP selbst wird lediglich für minimale Transaktionsgebühren benötigt.
Regulierung als entscheidender Faktor
Parallel läuft die politische Uhr. Senator Lummis kündigte an, der Bankenausschuss plane eine Abstimmung über den Clarity Act in der zweiten Aprilhälfte. Senator Moreno warnte jedoch, das Gesetz könnte 2026 ins Stocken geraten, falls es nicht bis Mai verabschiedet wird. Ohne klaren regulatorischen Rahmen dürften institutionelle Zuflüsse überschaubar bleiben — und ETFs fungieren bei wöchentlichen Zuflüssen von zuletzt nur 1,9 Millionen Dollar eher als Preisboden denn als Wachstumstreiber.
Der 27. März wird zeigen, ob die SEC weitere ETF-Anträge genehmigt und ob der Options-Verfall den Kurs tatsächlich in Richtung 1,40 Dollar zieht — oder ob neue Zulassungen einen gegenteiligen Impuls setzen.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 20. März liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


