XRP: Und wenn es knallt!

Die Kryptowährung XRP notiert trotz regulatorischer Fortschritte im Abwärtstrend. Der starke US-Dollar und Kapitalabzüge großer Investoren belasten den Kurs.

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Kurz & knapp:
  • XRP verzeichnet deutlichen Jahresverlust von 19 Prozent
  • Starker US-Dollar bremst Kryptowährungen allgemein aus
  • Große Investoren ziehen Kapital aus XRP ab
  • Regulatorisches Umfeld für Ripple verbessert sich

Welchen Weg XRP und Co. nehmen, ist noch immer ausgesprochen ungewiss. Die Erholung lässt weiterhin auf sich warten. XRP konnte gestern einen Aufschlag von rund 0,6 % für sich verbuchen und kam auf einen Kurs von 1,48 Dollar. Das reicht allerdings noch immer bei weitem nicht, um die angeschlagene Situation aufzubessern. Allein im laufenden Jahr ging es schon um gut 19 % abwärts. Die Kurse sind vor allem der Bitcoin-Krise wegen bestraft worden. Zuletzt haben auch große Investoren, sogenannte Wale, ihren Einsatz teils vom Tisch geholt. Das heißt: Als Alternative zum Beispiel zum Dollar geht es für XRP derzeit nicht richtig voran. Konkret ist die Kryptowährung zumindest aus der technischen Sicht im formalen Abwärtstrend.

XRP: Der Dollar hat hier einen Strich durch die Rechnung gemacht

Der Dollar zeigte sich zunächst über lange Zeit als krisenbehaftete Währung, wovon aber vor allem Gold profitierte. Nun ist der Dollar bedingt u.a. durch die Ernennung bzw. den Vorschlag eines neuen FED-Präsidenten (Zentralbank der USA, der die Inflation bekämpfen möchte) wieder fester geworden. Das schadete Kryptowährungen allgemein und eben auch XRP.

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Parallel dazu verbesserte sich aber noch seit Herbst 2025 das regulatorische Umfeld rund um Ripple. Die Genehmigung für eine Krypto-Bank stärkte die operative Basis. Zudem entstanden in den vergangenen Monaten mehrere ETC, die ausschließlich auf XRP setzen. Diese Produkte erleichtern institutionellen Investoren den Zugang. Dennoch zogen größere Marktteilnehmer zuletzt Kapital ab, was den Kurs zeitweise belastete. Dies sind die oben genannten Wale.

Genau deshalb ist die Erholung von gestern und auch vom Wochenende (unter dem Strich mehr als 4 % Plus) noch mit Vorsicht zu genießen. Die Situation rund um Bitcoin und Dollar ist noch immer belastet. Das ist auch ein Hemmnis für XRP.

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Über Mirko Hennecke 1514 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.