Auch am Wochenende sieht es für XRP noch nicht gut aus. Die Notierungen sind heute bei einem Wert von 1,35 Dollar um bislang -0,1 % gefallen. Gestern war es auch (wenn auch nur ein wenig) um 0,2 % abwärts gegangen. Am Freitag allerdings hatte die Kryptowährung einen Abschlag im Umfang von -2,9 % hinnehmen müssen. Analog zum Bitcoin übrigens, der um mehr als 3 % zurücksetzte. Die Notierungen reflektieren dabei den Umstand, dass die Stimmung insgesamt immer noch viel zu schwach ist, weil die Kryptomärkte zunehmend Konkurrenz gewinnen.
Die Eskalation rund um den Iran hat sich in einer Verkaufswelle niedergeschlagen. So wurde vor wenigen Tagen bekannt, dass die jüngsten Funding-Daten vermuten ließen, es würden noch immer weitere Abverkäufe anstehen. Gut -650 Millionen US-Dollar an Abfluss waren gemessen worden, was durchaus sehr spektakulär ist.
XRP: Die Rahmenbedingungen treffen auf den kurzfristigen Konflikt
Dabei hatte es durchaus bessere Rahmenbedingungen für die Kryptowährung gegeben. So war z. B. eine eigene Bank für Ripple bewilligt worden.
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Neben diesen Projekten entstanden in den vergangenen Monaten zusätzlich neue Finanzinstrumente, die direkt auf den digitalen Vermögenswert Bezug nehmen. Mehrere Anbieter brachten börsengehandelte Produkte auf den Markt, die den Preis von XRP abbilden. Diese Produkte erscheinen in Handelslisten unter der Bezeichnung ETC.
Solche ETC werden an verschiedenen Börsenplattformen gehandelt. Transaktionsdaten zeigen, dass einige dieser Produkte gekauft wurden. Jeder Kauf eines solchen Instruments führt rechnerisch zu zusätzlicher Nachfrage nach dem zugrunde liegenden Vermögenswert.
Aktuell jedoch hilft dies nicht gegen die Verkaufswelle. Immerhin: XRP bleibt noch in einem relativen Seitwärtstrend. Das kann noch immer helfen, nicht komplett abzustürzen. Ein Crash ist demnach nicht in Sicht. Bitcoin oder vielmehr der Kurs vom Bitcoin deutet jedoch an, dass und wie der Markt in einigen Schwierigkeiten zu stecken scheint.
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