Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen überrascht mit einer gemischten Botschaft: Operativ läuft es deutlich besser als geplant – doch eine massive Abschreibung wird das Jahresergebnis 2025 ins Minus drücken. Was steckt hinter dieser widersprüchlichen Entwicklung?
Die Zahlen: Cashflow glänzt, Bilanz blutet
Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen eine gespaltene Realität. Der bereinigte Free Cashflow wird mit über 1 Milliarde Euro mehr als doppelt so hoch ausfallen wie ursprünglich prognostiziert (>500 Millionen Euro). Auch die bereinigte EBIT-Marge übertrifft mit deutlich über 4,0 Prozent klar den Prognosekorridor von 3-4 Prozent. Die Nettoverschuldung verbessert sich leicht gegenüber dem Vorjahr.
Doch dann der Schock: Eine Einmalbelastung zwischen 1,5 und 1,7 Milliarden Euro wird das Jahresergebnis in die roten Zahlen treiben. Verantwortlich dafür ist die Restrukturierung in der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien.
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Elektro-Sparte: Roter Stift bei unprofitablen Projekten
Der Konzern hat sich mit mehreren Kunden auf die vorzeitige Beendigung nicht profitabler E-Mobilitätsprojekte verständigt. Ein radikaler Schritt, der kurzfristig schmerzt, aber langfristig entlasten soll. Die operative Performance der E-Antriebssparte hat sich trotz der Abschreibungen signifikant verbessert und liegt im Plan des Restrukturierungsprogramms.
Der Technologiekonzern mit 161.600 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von 41,4 Milliarden Euro (2024) zieht damit offenbar die Konsequenzen aus überhasteten Elektrifizierungsprojekten. Die endgültigen testierten Zahlen werden am 19. März 2026 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz vorgelegt.
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