Die Zions Bancorp Aktie steht nach starken Quartalszahlen im Fokus – doch trotz beeindruckender Ergebnisse reagierte der Markt zunächst verhalten. Was steckt dahinter?
Am 20. Januar 2026 legte die Regionalbank ihre Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor und überraschte positiv: Der Gewinn je Aktie kletterte auf 1,76 Dollar – satte 19 Prozent mehr als im Vorquartal und 31 Prozent über dem Vorjahreswert. Analysten hatten lediglich 1,57 Dollar erwartet. Auch beim Umsatz übertraf das Institut mit 879 Millionen Dollar die Prognosen von 865 Millionen Dollar deutlich.
Die operative Ertragskraft entwickelte sich ebenfalls erfreulich: Der Gewinn vor Risikovorsorge übertraf die Erwartungen um 1,4 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 wies Zions einen Nettogewinn von 895 Millionen Dollar aus – ein Plus von 21 Prozent gegenüber 2024.
Zinsmarge auf Erfolgskurs
Besonders bemerkenswert: Die Nettozinsmarge expandierte im achten Quartal in Folge und erreichte 3,31 Prozent. Im Vorjahresquartal hatte sie noch bei 3,05 Prozent gelegen. Verantwortlich dafür waren vor allem sinkende Refinanzierungskosten. Die Einlagenzinsen fielen von 1,67 Prozent im dritten Quartal auf 1,56 Prozent – ein deutlicher Rückgang, der die Profitabilität stützte.
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Die Gesamtkosten für die Refinanzierung sanken um 16 Basispunkte im Quartalsvergleich. Gleichzeitig wuchsen die durchschnittlichen Kundeneinlagen mit einer annualisierten Rate von 9,1 Prozent auf 72 Milliarden Dollar. Das Nettozinsergebnis kletterte um 11 Millionen Dollar gegenüber dem Vorquartal auf 683 Millionen Dollar.
Kreditqualität überzeugt
Die Kreditqualität verbesserte sich drastisch: Die Nettoausfälle sanken auf magere 0,05 Prozent der Kredite – ein Rückgang von 0,37 Prozent im dritten Quartal. Die Risikovorsorge belief sich auf lediglich 6 Millionen Dollar und lag damit unter den Erwartungen. Auch die Eigenkapitalquote stieg auf 11,5 Prozent von zuvor 11,3 Prozent.
Das Kreditportfolio im gewerblichen Immobilienbereich umfasst 13,4 Milliarden Dollar, wobei Mehrfamilienhäuser mit 30 Prozent den größten Anteil stellen. Der kritische Büroimmobilienbereich macht nur 13 Prozent aus – und davon sind gerade einmal 9,4 Prozent als problematisch eingestuft.
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Analysten erhöhen Kursziele
Piper Sandler reagierte prompt und hob das Kursziel von 63 auf 65 Dollar an – bei neutraler Einschätzung. Die Analysten rechnen nun mit einem Gewinn je Aktie von 6,25 Dollar für 2026 und 6,50 Dollar für 2027, nach zuvor 6,00 respektive 6,28 Dollar. Auch Stephens schraubte das Kursziel auf 65 Dollar hoch.
Die Begründung: stärkeres Nettozinsergebnis, niedrigere Kosten und verbessertes Kreditwachstum. Für 2026 peilt das Management eine operative Hebelwirkung von 100 bis 150 Basispunkten an – trotz geplanter Investitionen in Personal, Marketing und Technologie.
Warum die verhaltene Reaktion?
Trotz der positiven Nachrichten fiel die Aktie im nachbörslichen Handel um 0,89 Prozent auf 58,95 Dollar. Möglicherweise warten Investoren auf klarere Signale zur künftigen Zinsentwicklung oder positionieren sich vorsichtiger angesichts makroökonomischer Unsicherheiten. Das Management kündigte Aktienrückkäufe für die zweite Jahreshälfte 2026 an – ein Signal für das Vertrauen in die eigene Entwicklung.
Mit einem KGV von 10,62 und verbesserten Fundamentaldaten bleibt die Frage: Haben die Bären hier noch das Sagen oder bietet sich eine Einstiegschance?
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