Der Tiergesundheitsspezialist hat am Mittwoch seine Bilanz für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die Zahlen fallen durchwachsen aus. Beim Gewinn je Aktie von 1,48 Dollar übertraf Zoetis die Erwartungen von 1,40 Dollar deutlich. Doch die Anleger reagierten trotzdem negativ: Die Aktie verlor im vorbörslichen Handel 1,96 Prozent auf 126,15 Dollar, nachdem sie bereits am Vortag um 6 Prozent eingebrochen war.
Der Grund für die Zurückhaltung liegt im Detail. Zwar steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im Gesamtjahr 2025 um 6 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar. Doch für 2026 stellt CEO Kristin Peck nur noch ein Wachstum von 3 bis 5 Prozent in Aussicht – eine spürbare Verlangsamung.
Blockbuster wächst, aber langsamer
Das Parasitenmittel Simparica Trio bleibt mit über 1 Milliarde Dollar Umsatz allein in den USA ein Zugpferd. Global legte die gesamte Simparica-Familie um 12 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zu. Doch im vierten Quartal verlangsamte sich das Tempo deutlich auf nur noch 3 Prozent.
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Ähnlich das Bild bei den Dermatologie-Produkten Apoquel und Cytopoint: Für 2025 insgesamt steht ein Plus von 6 Prozent auf 1,74 Milliarden Dollar zu Buche. Im Schlussquartal kam das Wachstum jedoch nahezu zum Erliegen – nur noch 1 Prozent Zuwachs.
Schmerzmittel bereiten Kopfschmerzen
Besonders ernüchternd entwickelte sich das Geschäft mit Arthrose-Schmerzmitteln für Tiere. Die Produktfamilie mit Librela und Solensia schrumpfte 2025 um 3 Prozent auf 568 Millionen Dollar. Im vierten Quartal verschärfte sich der Rückgang sogar auf 11 Prozent. Das Unternehmen verweist zwar auf sich stabilisierende Monatsumsätze bei Librela, doch die Trendwende steht noch aus.
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Eine Lichtblick bietet das Nutztiergeschäft: Hier verbuchte Zoetis ein Plus von 8 Prozent auf 2,72 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum sogar auf 9 Prozent – getrieben von starker internationaler Nachfrage.
Anleger bleiben skeptisch
Trotz positiver Signale aus einzelnen Bereichen überwiegt an der Börse die Sorge. Die Analysten von Jefferies halten zwar an ihrer Kaufempfehlung mit Kursziel 170 Dollar fest und bezeichnen die Prognose für 2026 als „nicht ambitioniert“. Doch die Investoren scheinen wenig überzeugt: Sie sehen offenbar die Konkurrenz im wichtigen Parasitenmittel-Markt stärker werden und fürchten, dass Tierhalter in wirtschaftlich unsicheren Zeiten bei Tierarztbesuchen sparen könnten.
Für 2026 rechnet Zoetis mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,00 und 7,10 Dollar – eine Steigerung von rund 9 bis 11 Prozent gegenüber 2025. Ob das ausreicht, um die Aktie aus ihrer Schwächephase zu führen, wird sich zeigen müssen.
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