Die Aktie der britischen Beteiligungsgesellschaft schnellte am Donnerstag um 13,5% nach oben. Auslöser waren beeindruckende Geschäftszahlen des wichtigsten Portfolio-Unternehmens Action. Der Discounter steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr bis Ende Dezember 2025 auf 16 Milliarden Euro – ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahr. Das operative EBITDA kletterte um 14% auf 2,37 Milliarden Euro.
Der Handelsriese eröffnete 2025 rekordverdächtige 384 neue Filialen und expandierte damit auf 3.302 Standorte in 14 Ländern. Besonders in neu erschlossenen Märkten wie der Schweiz und Rumänien übertraf die Performance die Erwartungen deutlich. Allerdings verlangsamte sich das vergleichbare Wachstum auf 4,9%, nachdem es im Vorjahr noch 10,3% betragen hatte.
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Frankreich-Delle überwunden?
Die schwächere Entwicklung erklärt sich durch deutliche Rückgänge im französischen Markt während Oktober und November 2025. Dort verzeichnete Action mittlere einstellige Umsatzrückgänge auf vergleichbarer Fläche. Doch die Erholung setzte bereits im Dezember ein, als die Zahlen wieder ausgeglichen waren. In den ersten vier Januarwochen 2026 zog das Geschäft dann mit 2,1% Wachstum an – über den gesamten ersten Zeitraum 2026 erreichte Action sogar 6,1% vergleichbares Umsatzwachstum.
Der Nettoinventarwert je Aktie stieg auf 3.017 Pence zum 31. Dezember 2025, nachdem er Ende September noch bei 2.857 Pence gelegen hatte. Die Gesamtrendite für die neun Monate bis Jahresende belief sich auf 20%, wozu auch ein positiver Währungseffekt von 766 Millionen Pfund beitrug.
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Aufstockung bei Action geplant
3i Group kündigte zudem an, seinen Anteil an Action von derzeit rund 62,4% auf 65,3% zu erhöhen. Dafür erwirbt die Gesellschaft weitere 2,9% von GIC und zahlt mit neu ausgegebenen eigenen Aktien im Wert von etwa einer Milliarde Pfund. Die Bilanz bleibt robust: Mit liquiden Mitteln von 995 Millionen Pfund und einer Verschuldungsquote von nur 1% verfügt das Unternehmen über erheblichen finanziellen Spielraum.
Die starken Zahlen des Discounters zeigen: Selbst in einem vorsichtigen Konsumumfeld behauptet sich das Geschäftsmodell. Die aggressive Expansion trägt Früchte, während sich die Schwäche in Frankreich als vorübergehend erweist.
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